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Steuern und Abgaben
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Steuern und Abgaben
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Steuern und Abgaben

Steuern und Abgaben

Die Leistungen der Stadt Dornbirn werden über Steuern und Abgaben finanziert und fließen auf diesem Weg wieder in die Gesellschaft zurück. Hier finden Sie eine Übersicht sowie die entsprechenden Formulare und gesetzlichen Grundlagen.

  • Gantsteuer

    Freiwillige öffentliche Versteigerungen, die im Gemeindegebiet von Dornbirn durchgeführt werden, unterliegen der Versteigerungsabgabe, ausgenommen solche, deren Erlös der Stadt Dornbirn zufließt.

    Die Abgabe ist nach dem Versteigerungserlös zu ermitteln und beträgt 3 von 1000 des Versteigerungserlöses bei Versteigerungen von Vieh und Holz und 2 von 100 des Versteigerungserlöses bei sonstigen Versteigerungen.

    Abgabenschuldnerin bzw. Abgabenschuldner ist die Veranstalterin oder der Veranstalter. Binnen einer Woche nach Abhaltung der Versteigerung hat die Veranstalterin oder der Veranstalter die Abgabe selbst zu berechnen, bei der Stadt Dornbirn eine schriftliche Abgabenerklärung über die Bemessungsgrundlagen vorzulegen und die Abgabe zu entrichten.  

    Achtung: PDF zur Gantsteuer-Erklärung sollte an dieser Stelle noch nachgetragen werden. 

  • Gästetaxe
    • Abgabepflichtig sind alle Gäste, die im Stadtgebiet Dornbirn nächtigen.
    • Die Unterkunftgeberin oder der Unterkunftgeber hat der Stadt Dornbirn bis zum 10. des auf den letzten Aufenthaltstag des Abgabenschuldner folgenden Monats über die Gästetaxe Rechnung zu legen und den eingehobenen Betrag abzuführen.
    • Für Ferienhausbesitzerinnen und -besitzer wird die Gästetaxe pauschaliert vorgeschrieben.     

     

    Hier finden Sie die Verordnung zur Gästetaxe sowie eine Ergänzung, die ab 1.1.2017 Gültigkeit hat:

  • Grundsteuer

    Die Grundsteuer wird für inländischen Grundbesitz bezahlt. Steuerschuldnerin oder -schuldner ist die Grundeigentümerin oder der Grundeigentümer oder die bzw. der Berechtigte. Gehört das Grundstück mehreren Personen sind diese Gesamtschuldnerinnen oder Gesamtschuldner.

    Maßgebend für die Festsetzung der Grundsteuer ist der Einheitswert, der für den Steuergegenstand nach den Vorschriften des Bewertungsgesetzes vom Lagefinanzamt festgestellt wurde. Das Finanzamt setzt durch Anwendung einer Steuermesszahl auf den Einheitswert den Steuermessbetrag fest. Dieser bildet die Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer. Durch Anwendung von Hebesätzen wird der Jahresbetrag der Grundsteuer durch die Stadt Dornbirn errechnet.  

    • Hebesatz für land- und forstwirtschaftliches Grundvermögen (Grundsteuer A) 500 v.H
    • Hebesatz für übriges Grundvermögen (Grundsteuer B) 500 v.H

     

    Bis zu einem Betrag von € 75,00 ist die gesetzliche Fälligkeit der Grundsteuer der 15. Mai. Ab einem Betrag von € 75,00 ist die Grundsteuer am 15.2., 15.5, 15.8. und 15.11. zu je einem Viertel des Jahresbetrages fällig.  

    Unter bestimmten Voraussetzungen kann bei zeitgerechter Antragstellung eine Ermäßigung der Grundsteuer für Neu-, Zu-, und Umbauten für die Dauer von 20 Jahren gewährt werden. Neu-, Zu- und Umbauten sowie Erneuerung von Wohnraum sind dann von der Grundsteuer befreit, wenn diese nach dem Wohnbauförderungsgesetz gefördert wurden und deren Wohnnutzfläche 130m², bei mehr als fünf im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen oder bei Haushalten mit Rollstuhlfahrern nicht mehr als 150m², beträgt. Wurde keine Wohnbauförderung zuerkannt, werden nur jene Objekte von der Grundsteuer befreit, deren neugeschaffene bzw erneuerte Nutzfläche je Wohnung das Ausmaß der nach dem Wohnbauförderungsgesetz anrechenbaren Nutzfläche nicht übersteigt. Gebäude oder Gebäudeteile, welche Wohnungen enthalten, die nicht ganzjährig der Deckung des Wohnbedarfs dienen (zB. Ferienwohnungen), sind von der Befreiung ausgenommen.

    Die Steuerbefreiung ist vom Eigentümer des Grundstückes bei der Gemeinde schriftlich zu beantragen. Die Steuerbefreiung  wird mit Beginn des auf die Vollendung des Bauvorhabens folgenden Kalenderjahres wirksam, wenn der Antrag auf Steuerbefreiung innerhalb von zwei Jahren ab Vollendung des Bauvorhabens gestellt wird; in allen übrigen Fällen mit Beginn des Kalenderjahres, in dem der Antrag auf Steuerbefreiung bei der Behörde eingelangt ist. Das Bauvorhaben gilt an dem Tag als vollendet, an dem die Meldung der Vollendung des Bauvorhabens, einschließlich der erforderlichen Befunde, zur Schlussüberprüfung nach dem Baugesetz bei der Baubehörde eingelangt ist. Wird das Gebäude oder ein Gebäudeteil früher benützt oder vermietet, so gilt das Bauvorhaben bereits mit Beginn der Benützung oder Vermietung als vollendet. Die Steuerbefreiung endet nach Ablauf des 20. Kalenderjahres, das auf die Vollendung des Bauvorhabens folgt.

  • Hundesteuer

    Steuerpflichtig ist, wer im Gebiet der Stadt Dornbirn einen über drei Monate alten Hund hält. Abgabepflichtig ist der jeweilige Halter des Hundes. Die Hundeabgabe ist im vollen Jahresbetrag zu entrichten und wird am 30. Juni fällig. Die Höhe der Hundeabgabe beträgt ab dem 1.1.2020 € 65,70.

    Wichtiger Hinweis: Für das Halten von bestimmten Hunderassen (Kampfhunde) braucht es eine zusätzliche Bewilligung. Die Bewilligung ist bei der Rechtsabteilung im Rathaus zu beantragen.

    Förderung für die Absolvierung einer Hundeausbildung:
    Gemäß Stadtratsbeschluss vom 16.03.2010 gewährt die Stadt Dornbirn Hundehaltern, die mit ihrem Hund einen Ausbildungskurs absolviert haben, eine einmalige Förderung in Höhe von € 40,00. Die Ausbildung muss den Richtlinien des österreichischen Kynologenverbandes (ÖKV) oder vergleichbaren Richtlinien entsprechen. Die erfolgreiche Teilnahme muss vom Ausbildner auf dem ausgehändigten Gutschein bestätigt werden. Der Gutschein kann im Dornbirner Rathaus (Kassaschalter, Parterre) bezogen und nach erfolgreicher Teilnahme eingelöst werden.

    Hier finden Sie den Link zur Heimtierdatenbank des Bundesministerums für Gesundheit.


    Weitere Informationen zum Thema Kampfhunde finden Sie in der Verordnung des Landes.

  • Kommunalsteuer

    Der Kommunalsteuer unterliegen die Arbeitslöhne, die jeweils in einem Kalendermonat an die Dienstnehmer einer im Inland (Bundesgebiet) gelegenen Betriebsstätte des Unternehmens gewährt worden sind. Bemessungsgrundlage ist die Summe der Arbeitslöhne, die an die Dienstnehmer der in der Gemeinde gelegenen Betriebsstätte gewährt worden sind, gleichgültig, ob die Arbeitslöhne beim Empfänger der Einkommensteuer (Lohnsteuer) unterliegen.  

    Steuerschuldner ist der Unternehmer, in dessen Unternehmen die Dienstnehmer beschäftigt werden. Werden Personen von einer inländischen Betriebsstätte eines Unternehmens zur Arbeitsleistung überlassen, ist der überlassende Unternehmer Steuerschuldner. Die Steuer beträgt 3 % der Bemessungsgrundlage. Übersteigt bei einem Unternehmen die Bemessungsgrundlage im Kalendermonat nicht 1.460,00 Euro, wird von ihr 1.095,00 Euro abgezogen. Die Steuerschuld entsteht mit Ablauf des Kalendermonates, in dem Lohnzahlungen gewährt, Gestellungsentgelte gezahlt oder Aktivbezüge ersetzt worden sind.

    Die Kommunalsteuer ist vom Unternehmen für jeden Kalendermonat selbst zu berechnen und bis zum 15. des darauffolgenden Monates (Fälligkeitstag) an die Gemeinde zu entrichten. Für jedes abgelaufene Kalenderjahr hat der Unternehmer bis Ende März des folgenden Kalenderjahres der Gemeinde eine Steuererklärung abzugeben. Die Steuererklärung hat die gesamte auf das Unternehmen entfallende Bemessungsgrundlage aufgeteilt auf die beteiligten Gemeinden zu enthalten. Im Falle der Schließung der einzigen Betriebsstätte in der Gemeinde ist zusätzlich binnen einem Monat ab Schließung an diese Gemeinde eine Steuererklärung mit der Bemessungsgrundlage dieser Gemeinde abzugeben. Die Übermittlung der Steuererklärung hat elektronisch im Wege von FinanzOnline zu erfolgen. Ist dem Unternehmer die elektronische Übermittlung mangels technischer Voraussetzungen unzumutbar, ist der Gemeinde die Steuererklärung unter Verwendung eines amtlichen Vordruckes zu übermitteln.    

    Das KommStG 1993 (BGBl. Nr. 819/1993) können Sie hier nachlesen. 

    Zu FinanzOnline (Gemeindekennziffer Stadt Dornbirn: 80301) kommen Sie über diesen Link.

  • Kriegsopferabgabe

    Die Kriegsopferabgabe ist eine Landesabgabe und wird von der Stadt Dornbirn im Namen des Landes eingehoben und an dieses weitergeleitet.

    Diese Abgabe ist zu entrichten für das nichtöffentliche Abspielen von Laufbildern, die auf Bildträgern aufgezeichnet sind. Abgabenpflichtige Veranstaltungen sind vom Veranstalter spätestens 3 Tage vor ihrer Durchführung bei der Stadt Dornbirn anzumelden. Der Veranstalter ist verpflichtet, die Abgabe vom Abgabepflichtigen in Form eines Zuschlages zum Eintrittsgeld einzuheben und an die Stadt Dornbirn abzuführen. Die Abgabe für Veranstaltungen beträgt 10 v.H. des Eintrittsgeldes.Die Abgabe für das nichtöffentliche Abspielen von Laufbildern, die auf Bildträger aufgezeichnet sind, beträgt 5 v.H. des Entgelts für die Überlassung des Bildträgers. 

    Die Abgabe für das Aufstellen oder den Betrieb von Wettterminals beträgt für jeden einzelnen Wettterminal € 700,00 für jeden Kalendermonat, in dem der Wettterminal aufgestellt ist oder betrieben wird.  

    Binnen 3 Tagen nach Durchführung der Veranstaltung hat der Veranstalter der Stadt Dornbirn eine Abgabenerklärung vorzulegen und gleichzeitig die errechnete Abgabe zu entrichten. Bei mehreren regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen innerhalb eines Monats hat der Veranstalter über alle in diesem Kalendermonat stattgefundenen Veranstaltungen eine Abgabenerklärung zu erstatten und diese innerhalb eines Monats und 15 Tagen nach Ablauf des betreffenden Kalendermonats bei der Stadt Dornbirn einzureichen.

    Die Abgabe für das Aufstellen oder den Betrieb von Wettterminals ist von der abgabepflichtigen Person für jeden Kalendermonat bis zum 15. des Folgemonats an die Gemeinde abzuführen.    

    Hier finden Sie den Link zum Kriegsopferabgabegesetz sowie zum Wettengesetz.

  • Landwirtschaftskammer-Umlage

    Die Landwirtschaftskammerumlage wird von der Gemeinde für die Landwirtschaftskammer gleichzeitig mit der Grundsteuer eingehoben und berechnet sich nach der Größe der land- und forstwirtschaftlichen Flächen.

    Der Hebesatz beträgt derzeit: 800 v.H. des Messbetrages lt. Einheitswertbescheid.

    Hier finden Sie den Link zum Landwirtschaftskammergesetz.

  • Vergnügungssteuer

    Abgabepflichtig sind Spielapparate, die im Sinne des Spielapparategesetzes bewilligungspflichtig sind, der Volksbelustigung dienende Anlagen (Karussells, Riesenräder...), Tanzveranstaltungen ohne lebende Musik sowie Varietè und Stripteasevorführungen. Weiters unterliegen der Steuer das Aufstellen oder der Betrieb von Wettterminals im Sinne des Wettengesetzes. Steuerpflichtig ist der Veranstalter.

    Die Vergnügungssteuer beträgt 10 v.H. des Eintrittsgeldes der steuerpflichtigen Veranstaltung und 15 v.H. des Eintrittsgeldes (Benützungsentgeltes) für Spielapparate. Die Steuer beträgt € 700,00 pro Wettterminal und Kalendermonat, in dem das Wettterminal, wenn auch nur zeitweise, aufgestellt oder betrieben wird.

    Die Steuer ist nach dem Eintrittsgeld zu berechnen. Binnen drei Tagen nach Durchführung der Veranstaltungen hat der Veranstalter dem Amt der Stadt Dornbirn eine Vergnügungssteuererklärung einzureichen. Bei mehreren regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen hat der Veranstalter eine Abgabenerklärung zu erstellen und diese innerhalb eines Monats und 15 Tagen nach Ablauf des betreffenden Kalendermonats beim Amt der Stadt Dornbirn einzureichen. Gleichzeitig ist die Abgabe zu entrichten. Die Abgabe für das Aufstellen oder den Betrieb von Wettterminals ist für jeden Kalendermonat bis zum 15. des Folgemonats an die Gemeinde zu entrichten.  

    Hier finden Sie den Link zum Gemeindevergnügungssteuergesetz, zur Vergnügungssteuer-Verordnung sowie zum Wettengesetz.

Ansprechpartner

Die Abteilung Buchhaltung und Abgaben ist Ihre Ansprechpartnerin zu diesem Thema.

Stadt Dornbirn
Buchhaltung und Abgaben
T +43 5572 306
buchhaltung​(at)​dornbirn.at

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+++ Wichtige Information +++

Rathaus wieder geöffnet

Liebe Dornbirnerinnen und Dornbirner,

wir sind wieder persönlich für Sie da.



Öffnungzseiten Rathaus:
Parteienverkehr von Montag bis Freitag, jeweils von 8:00 bis 12:00 Uhr und nach Terminvereinbarung.

 

Die E-Mail-Adressen finden Sie hier www.dornbirn.at/rathaus/im-rathaus/abteilungen oder rufen Sie T +43 5572 306 0.

Bei Betreten des Rathauses (Eingang Stadtstraße) ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen. Wenn Sie keinen eigenen mitführen, finden Sie vor dem Rathaus bei Bedarf einen Automaten mit Schutzausrüstung. 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung freuen sich Sie gesund wiederzusehen.
Ihre Stadt Dornbirn