Zum Haupt-Inhalt
Hund in der Natur
Hund in der Natur, © Flora Hämmerle
Hund in der Natur
Hund in der Natur, © Flora Hämmerle

Hundehaltung

In Dornbirn gibt es rund 1.750 Hunde. Als Familienhund, Begleiter und Gefährte, Hofhund oder Wachhund sind sie treue Freunde ihrer „Frauchen“ oder „Herrchen“. Für ein gutes Zusammenleben gibt es verschiedene Regeln, die eingehalten werden sollten

Informationen zur Hundehaltung

In Dornbirn gibt es rund 1750 Hunde. Als Familienhund, Begleiter und Gefährte, Hofhund oder Wachhund sind sie treue Freunde ihrer „Frauchen“ oder „Herrchen“. Gut erzogene Hunde machen den Menschen Freude und sind wesentlich leichter zu halten als Hunde, die sich im „Rudel“ mit den Menschen nicht richtig einordnen können. Solche Hunde machen auch beim Auslauf Probleme und werden von anderen Menschen, die ihnen begegnen, oft als störend empfunden. Mitunter machen solche Hunde auch Angst. Gehorsamstraining und Hundekurse sind sowohl für die Tiere als auch für deren Halter wichtig. Einerseits helfen sie dem Hund, sich in der Gruppe einzuordnen, andererseits bekommen Hundehalter bei diesen Kursen wichtige Informationen, die das Zusammenleben von Mensch und Tier vereinfachen. Aus diesem Grund unterstützt die Stadt Dornbirn solche Kurse mit einem finanziellen Beitrag. Für jeden in Dornbirn neu angemeldeten Hund erhält der Besitzer einen Gutschein in der Höhe von € 40 den er nach absolviertem Kurs beim Hundesportverein oder einem anderen Anbieter eines solchen Trainings im Rathaus einlösen kann. Wer seinen Hund im Rathaus registriert, erhält einen solchen Gutschein bei der Anmeldung ausgehändigt. Gemeinsam mit einer Bestätigung, den Kurs absolviert zu haben und dem Gutschein, kann die Unterstützung im Rathaus angefordert werden. Pro Jahr werden rund 100 Gutscheine eingelöst. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass die Hundehalter äußerst verantwortungsbewusst handeln.

Spielwiese für Hunde

Im Gebiet Martinsruh, gegenüber dem Hundesportplatz, hat die Stadt Dornbirn eine eigene Spielwiese für Hunde eingerichtet. Begegnungs- und Spielzonen sind für die Sozialisation von Hunden wichtig. Bei den Kursen des Hundesportvereins und anderer Einrichtungen wird, neben der Gehorsamsschulung, auf ein gutes Sozialverhalten großen Wert gelegt. Die Hundewiese ist dafür ein geeignetes Angebot. Neben einem Zaun wurden Sitzgelegenheiten, Abfallkübel und Ausgabestellen für Hundekotsäckchen sowie ein Wasseranschluss eingerichtet. Die Regeln für die Nutzung der neuen Spielwiese, die Konflikte möglichst im Vorfeld verhindern sollen, sind ausgeschildert.

Hilfe ein Hund!

Es gibt Menschen, die sich vor Hunden fürchten - egal ob sie „etwas tun“ oder nicht. Kinder, Jogger, Radfahrer - wer mit einem Hund schlechte Erfahrungen gemacht hat, wird die Angst mitunter ein Leben lang nicht mehr los. Als Hundehalterin oder Hundehalter sollten Sie diese Angst respektieren. Die Naherholungsgebiete sind für alle da. Bitte nehmen Sie Rücksicht und Ihren Liebling an die Leine oder wenn er verlässlich folgsam ist „bei Fuß“. Einige Gebiete in der Stadt sind mit einem „Leinenzwang“ belegt. Hier müssen Sie Ihren Hund an die Leine nehmen. Beim Dornbirner Hundesportverein und bei verschiedenen privaten Einrichtungen erfahren Sie alles, was Sie rund um den Hund wissen müssen. Eine gute Erziehung des Hundes ist für das Zusammenleben von Tier und Mensch hilfreich.

  • Mach's weg

    Als besonderes Service für die Hundebesitzer werden gratis Hundekotsäckchen ausgegeben. Besitzer von in Dornbirn gemeldeten Hunden, die Säckchen benötigen, können diese im Rathaus abholen.

    „Wie mach ich’s weg?“
    Am besten funktioniert die Beseitigung von Hundekot mit Plastiksäckchen, die Sie im Handel kaufen können. Robidog-Säcke erhalten Sie im Rathaus. Ziehen Sie das Plastiksäckchen über die Hand und heben Sie den Hundekot auf. Stülpen Sie das Säckchen über - Sie kommen dabei mit dem Hundekot nicht in Berührung. Verknoten Sie das Säckchen. Der Hundekot und sein Geruch sind nun gut und sicher verstaut.

    Und wohin mit dem vollen Beutel? 
    Gut verschlossen können Sie den Kot Ihres Hundes über den nächstgelegenen Abfalleimer entsorgen.

    Noch ein Tipp:
    Damit Sie den Plastiksack bei Ihrem nächsten Spaziergang nicht zu Hause vergessen, binden Sie ihn doch einfach um die Leine. Sie setzen damit auch ein Zeichen, dass Sie verantwortungsvoll sind, und die „Hinterlassenschaft“ Ihres Lieblings keinem Spaziergänger, Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer zumuten möchten.

  • Nicht in meine Wiese

    Hundekot, der in Wiesen abgesetzt wird, ist für die Land-wirte ein Problem. Das Vieh weigert sich, das Gras rund um einen Hundehaufen zu fressen. Wird die Wiese abge-mäht und das Futter in Ballen zusammengepresst, kann ein dabei aufgelesener Hundehaufen den ganzen Ballen nutzlos machen.

  • Was passiert eigentlich mit der Hundesteuer?

    Der Zweck der Hundesteuer ist die Registrierung der Hunde - das ist das Ziel des Gesetzgebers. Die Einnahmen aus der Hundesteuer landen als kommunale Steuer im Gemeinde-Steuertopf. Die Hundesteuer beträgt derzeit € 65,70 im Jahr pro Hund und wird ohne Zweckbestimmung erhoben.

  • Wie kann ich Hundekot legal entsorgen?
  • Wann muss mein Hund angeleint sein? Wie muss ich meinen Hund beaufsichtigen?

    In Gebieten mit Leinenzwang ohne Ausnahme immer! Auch wenn kein Leinenzwang besteht, haben Fußgänger gegenüber Hunden immer Vorrang. Wer einen Hund auf öffentlichen Wegen mitführt, muss daher dafür sorgen, dass Fußgänger, insbesondere Kinder, Gehsteige und Gehwege jederzeit ungehindert benützen können. Dies kann durch das Führen an einer Leine oder das Gehen „bei Fuß“ (sogenannte „virtuelle Leine“) erreicht werden. An einer Leine sind zu führen: Hunde, die auf Gehstei-gen, Geh- und Radwegen nicht zuverlässig gehorchen. Hunde, die bereits Menschen oder Tiere verfolgt oder sie sonst erheblich belästigt haben. Läufige Hündinnen und Hunde in Fußgängerzonen oder bei Veranstaltungen mit großen Menschenmengen, in Parkanlagen, Wäldern und Naturschutzgebieten.

  • Gibt es Orte, an denen ich meinen Hund an die Leine nehmen muss?

    Ja. In Dornbirn sind verschiedene Gebiete mit einem Leinenzwang belegt und gekennzeichnet. Dies sind Teile der Achauen, die Fußgängerzone, Bushaltestellen sowie die öffentlichen Spielplätze.

  • Welche Regeln sind sonst zu beachten?

    Wer einen Hund hält oder in seiner Obhut hat, muss diesen jederzeit so beaufsichtigen und verwahren, dass Personen weder gefährdet noch in unzumutbarer Weise belästigt werden und auch keine Sachen beschädigt werden. Belästigungen können z.B. entstehen, wenn ein Hund anhaltend laut bellt, Passanten anknurrt oder auf der Straße oder Nachbarliegenschaften frei herumläuft. Wenn durch einen Hund ein Mensch verletzt oder eine Sache beschädigt wird, haftet der Halter, wenn er nicht beweisen kann, dass er für eine sorgfältige Verwahrung oder Beaufsichtigung gesorgt hat.

  • Bewilligungspflicht für das Halten von „Kampfhunden“

    Bestimmte Hunderassen gelten als „Kampfhunde“ und dürfen nur mit Bewilligung gehalten werden.
    Eine Bewilligung ist bei der Stadt zu beantragen. 

Zum Seitenanfang