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Weg im Wald
Weg im Wald, © Stadt Dornbirn
Weg im Wald
Weg im Wald, © Stadt Dornbirn

Naturschutz

Naturschutz

Sowohl im Tal als auch in den Dornbirner Berggebieten gibt es Bereiche, die besonders geschützt sind, um die Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt auch für die kommenden Generationen sicher zu stellen.

Dornbirner Ried – Natura 2000 Schutzgebiet

Vorarlberg ist mit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union verpflichtet, den Naturschutzvorschriften der Europäischen Union Rechnung zu tragen. Von unmittelbarer Bedeutung ist z.B.: die Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21.5.1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen, kurz FFH-Richtlinie genannt. Ein wesentliches Ziel dieser Richtlinie ist die Schaffung eines europaweiten Schutzgebiet-Systems mit einheitlichen Kriterien für bedrohte Tier- und Pflanzenarten und für seltene Lebensräume. Die Mitgliedstaaten werden verpflichtet, unter dem Namen "Natura 2000" ein Netz besonderer Schutzgebiete einzurichten. Hauptziel der Richtlinie ist es, "die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu fördern, wobei jedoch die wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und regionalen Anforderungen berücksichtigt werden sollen". Die Richtlinie sieht bis zum Jahre 2004 die Errichtung eines europaweiten ökologischen Netzes von Schutzgebieten (Netz Natura 2000) vor, um die natürlichen Lebensräume von europäischer Bedeutung dauerhaft zu sichern.    

NATBUR ist ein Informationsblatt, das von den beiden Gebietsbetreuern, dem Bauern Tobias Ilg und der Vogelkundlerin Jutta Soraperra verfasst wird und über Neuigkeiten aus dem „Natura 2000-Gebiet Gleggen“ berichtet. Ziel ist es, Betroffene und Interessierte über Neuigkeiten und Aktivitäten aus dem Natura 2000 Gebiet Gleggen/Köblern auf dem Laufenden zu halten. Der Name „NATBUR“ setzt sich zusammen aus  „Natur durch Bur“ und weist einerseits darauf hin, dass das Gebiet durch die regelmäßige Bewirtschaftung durch die Bäuerinnen und Bauern entstanden ist und dadurch auch erhalten wird. Andererseits auch darauf, dass der dadurch entstandene Naturwert von Ornithologen und Naturschützer erforscht, ins Bewusstsein gebracht, sowie die nötigen Schutzvorkehrungen getroffen wurden.

Wildunterstände im Ried
Von der Höchsterstraße aus kann man das ganze Dornbirner Ried überblicken und kann mehrere Kilometer entfernt die Autos an der Lustenauerstraße vorbei fahren sehen. Dieser Weitblick hat für die Wildtiere zur Folge, dass sie keine Deckung haben und unter permanentem Fluchtstress stehen. Mit so genannten Wildunterständen wurde von Bäuerinnen und Bauern, Jägerinnen und Jägern und der VKW/Illwerkegruppe versucht, Abhilfe zu schaffen.

DI Max Albrecht 
Amt der Vbg. Landesregierung Bregenz 
max.albrecht(at)vorarlberg.at
+43 5574 511-0  

Tobias Ilg Dornbirn, Gebietsbetreuer 
tobias.ilg(at)biomassehof.at
+43 664 300 56 33

Jutta Soraperra, Dornbirn, Gebietsbetreuerin 
buero(at)naturspuren.at 
+43 664 893 999

Stadt Dornbirn
Umwelt, Land- und Forstwirtschaft
T +43 5572 306
umwelt​(at)​dornbirn.at

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