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Gllücklicher Senior küsst seine lächelnde Frau am Computer auf die Wange, © Robert Kneschke
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Soziale Hilfe

Soziale Hilfe

Hier erhalten Sie wichtige Informationen über soziale Hilfe und Unterstützung in verschiedensten Lebenslagen.

Bedarfsorientierte Mindestsicherung (Sozialhilfe)

Was ist die Mindestsicherung? 
Die offene Mindestsicherung ist als Unterstützung für Menschen zu verstehen, die in eine finanzielle Notlage geraten sind und ihren Bedarf für Kernleistungen mit eigenen Mitteln (Einkommen und Vermögen) nicht mehr abdecken können. Die Mindestsicherung ist eine finanzielle Leistung des Landes und der Gemeinden.  

Die offene Mindestsicherung ist eine staatliche Sozialleistung und dient als Unterstützung für Menschen, die in eine finanzielle Notlage geraten sind. Sie wird erst dann gewährt, wenn nach Einsatz der eigenen Kräfte, insbesondere der eigenen Arbeitskraft und der eigenen Mittel (Einkünfte, Vermögen) sowie nach Ausschöpfung vorrangiger Ansprüche der Lebensbedarf nicht gedeckt werden kann. Die finanziellen Mittel werden vom Land und den Gemeinden aufgebracht. 

Welche Leistungen kann ich erhalten? 
Was wird durch die Mindestsicherung abgedeckt? 
Personen, die ihren Bedarf für Lebensunterhalt, Wohnung, den Schutz bei Krankheit, Schwangerschaft und Entbindung oder den Aufwand für die Bestattung (Kernleistungen) nicht oder nicht ausreichend selbst decken können und dieser auch nicht von anderen Personen oder Einrichtungen gedeckt wird.

Personen, die ihren gewöhnlichen bzw. rechtmäßigen Aufenthalt im Inland haben und zu einem dauernden Aufenthalt im Inland berechtigt sind (z.B. österreichische Staatsbürgerschaft oder Gleichstellung mit dieser, Fremde mit einem "Daueraufenthalt - EG").

Personen, die über ein anrechenbares Einkommen verfügen, das den jeweiligen Mindestsicherungssatz und den Wohnbedarf nicht übersteigt, kein verwertbares Vermögen haben und ihre eigenen Kräfte und Mittel im vorgesehenen Ausmaß einsetzen.

Welche Leistungen kann ich erhalten?
Was wird durch die Mindestsicherung abgedeckt?

Die Mindestsicherung umfasst die Kernleistungen, auf die bei Vorliegen der Voraussetzungen ein Rechtsanspruch besteht und die Sonderleistungen, auf die kein Rechtsanspruch besteht.

Zu den Kernleistungen zählen insbesondere:

  • Sicherung des ausreichenden Lebensunterhaltes (umfasst den Aufwand für Nahrung, Bekleidung, Körperpflege, Hausrat, Energie sowie andere persönliche Bedürfnisse wie die angemessene soziale und kulturelle Teilhabe)
  • Sicherung des Wohnbedarfes
  • Schutz bei Krankheit (umfasst den Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung)
  • Bestattungskosten

Zu den Sonderleistungen zählen:

  • Hilfen zur Schaffung einer wirtschaftlichen Lebensgrundlage (Unterstützung zur Schulausbildung, Um- und Nachschulung)
  • Familienhilfe
  • Hilfen für pflegebedürftige und betagte Menschen (Unterstützung der häuslichen Pflege, Unterstützung für Hilfsmittel zur Erleichterung der Pflege)
  • Psychosoziale Beratung
  • Mehrkosten für eine medizinisch indizierte Diätnahrung
  • Kosten für die Erstausstattung einer Wohnung
  • Kosten für große Haushaltsgeräte
  • Eine allfällige Kaution für eine Wohnung
  • Eine einmalige Unterstützung im Zusammenhang mit einer Geburt im Zeitraum von zwei Monaten vor dem voraussichtlichen Geburtstermin bis zwei Monate nach der Geburt

Die Mindestsicherung umfasst insbesondere Leistungen zur Deckung des Bedarfs für den Lebensunterhalt und den Wohnbedarf. Der Lebensunterhalt, zu dem der Aufwand für Nahrung, Bekleidung, Körperpflege, Hausrat, Heizung, Strom und andere persönliche Bedürfnisse, wie angemessene soziale und kulturelle Teilhabe zählen, wird durch Leistung von Mindestsicherungssätzen abgedeckt.

Der Wohnbedarf, zu dem die Miete, die allgemeinen Betriebskosten sowie die Abgaben zählen, wird in der tatsächlichen Höhe, sofern diese Kosten angemessen sind, übernommen.

Sofern keine gesetzliche Krankenversicherung vorliegt, werden Personen, die Leistungen zur Deckung des Lebensunterhaltes oder des Wohnbedarfes erhalten, zur Krankenversicherung angemeldet und es werden die entsprechenden Krankenversicherungsbeiträge übernommen.

Mindestsicherungssätze für den Lebensunterhalt 2020

  • alleinstehende oder alleinerziehende Personen € 670,73
  • volljährige Personen in einem gemeinsamen Haushalt (z.B. Ehepaare, Lebensgemeinschaften) oder in Wohngemeinschaft lebende, je Person € 501,08
  • jede weitere erwachsene und unterhaltsberechtigte Person im Haushalt € 334,07
  • minderjährige Personen im gemeinsamen Haushalt mit Anspruch auf Familienbeihilfe (1. bis 3. Kind) € 194,69
  • minderjährige Personen im gemeinsamen Haushalt mit Anspruch auf Familienbeihilfe (4. bis 6. Kind) € 133,96
  • minderjährige Personen im gemeinsamen Haushalt mit Anspruch auf Familienbeihilfe (ab 7. Kind) € 107,19
  • Geburtenbeihilfe € 536,58 

Bei der Ermittlung der tatsächlichen Leistungshöhe werden auch die Einkünfte sowie die wirtschaftlichen Verhältnisse des im gemeinsamen Haushalt lebenden Partners (Ehepartner oder Lebensgefährten) berücksichtigt.  

Ersatz durch den Empfänger der Mindestsicherung 
Der Empfänger der Mindestsicherung hat die aufgewendeten Kosten zurückzuerstatten,

  • wenn eine Person später zu einem nicht aus eigener Erwerbstätigkeit erwirtschafteten Vermögen gelangt,
  • wenn die Person ein Einkommen oder Vermögen besitzt, das zum Zeitpunkt der Gewährung der Mindestsicherung zu berücksichtigen gewesen wäre und dies nicht bekannt gegeben wurde,
  • wenn die Mindestsicherung als Darlehen oder Vorschuss gewährt wurde.  

Ehegatten oder Eltern von minderjährigen Kindern können im Rahmen der zivilrechtlichen Unterhaltspflicht zu einem Kostenersatz verpflichtet werden.  

Grundsätzliches 
Die Leistungen aus der Mindestsicherung sind subsidiär, d.h. die Leistungen erhalten im Bedarfsfall nur jene Personen, die keinen Anspruch auf andere vorrangige gesetzliche Leistungen, wie z.B. Jugendfürsorge, Heeresversorgungs-, Arbeitsmarktförderungs-, Wohnbeihilfe-, Bestattungsgesetz etc. haben.
Hilfe ist nur so weit zu gewähren, als diese Leistungen den Bedarf des Hilfsbedürftigen nicht decken bzw. dass dieser Bedarf nicht durch unterhaltspflichtige Angehörige gem. ABGB (z.B. Eltern, Kinder) abgedeckt werden.

Informationen zur Mindesicherung bei der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn finden Sie hier
Antrag zum download - Mindestsicherung

Georg Hofer-Gstrein
T +43 5572 306 3301

Stadt Dornbirn
Soziales, Pflege und Senioren
Rathausplatz 2, 6850 Dornbirn
georg.hofer-gstrein​(at)​dornbirn.at

Wolfgang Pastor MAS
T +43 5572 306 3308

Stadt Dornbirn
Soziales, Pflege und Senioren
Rathausplatz 2, 6850 Dornbirn
wolfgang.pastor​(at)​dornbirn.at

Hilfe in sozialen Notsituationen

Der "Hilfswerk der Stadt Dornbirn Fonds" leistet rasch und unbürokratische Hilfe für Einzelpersonen und Familien in besonderen Notsituationen.

Hilfswerk der Stadt Dornbirn Fonds

Durch den "Hilfswerk der Stadt Dornbirn Fonds" soll rasch und unbürokratische Hilfe an Einzelpersonen und Familien in besonderen Notsituationen geleistet werden. Diese Hilfe soll vor allem zur Selbsthilfe befähigen. Es gilt im Sinne der Subsidiarität mit möglichst geringem Einsatz an öffentlichen Mitteln einen möglichst großen Nutzen für die Antragsteller zu erzielen (Kosten-Nutzen-Verhältnis).

Voraussetzung für die Gewährung von Leistungen aus dem Hilfswerk der Stadt Dornbirn Fonds ist in allen Fällen, dass keine gesetzlichen Ansprüche etwa aus der Mindestsicherung bestehen oder dass diese Ansprüche nicht rasch genug verwirklicht werden können.

Grundsätzlich werden alle in Not geratenen Dornbirnerinnen und Dornbirner, welche zum Zeitpunkt der Antragstellung in Dornbirn ihren ordentlichen Wohnsitz haben, unterstützt. Eine besondere Berücksichtigung finden alleinstehende Mütter, kinderreiche Familien oder Personen, die durch Krankheit, Unfall oder Verlust des Familienerhalters bzw. der wirtschaftlichen Grundlagen in eine besondere Notsituation geraten sind.

Leistungen aufgrund gesetzlicher oder anderer Ansprüche des Antragstellers gehen vor. Hilfe ist nur soweit zu gewähren, als diese Leistungen den Bedarf des Hilfsbedürftigen nicht decken. 

Eine persönliche Vorsprache in der Abteilung „Soziales, Pflege und Senioren“ ist erforderlich. Alle Einkommens- und Ausgabenunterlagen sind vorzulegen.

Spendenkonto

IBAN: AT98 2060 2000 0445 8915
BIC: DOSPAT2D
Verwendungszweck: Spende Hilfswerk

Spenden an den Hilfswerk der Stadt Dornbirn Fonds sind steuerlich absetzbar

Georg Hofer-Gstrein
T +43 5572 306 3301

Stadt Dornbirn
Soziales, Pflege und Senioren
Rathausplatz 2, 6850 Dornbirn
georg.hofer-gstrein​(at)​dornbirn.at

Wolfgang Pastor MAS
T +43 5572 306 3308

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Soziales, Pflege und Senioren
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wolfgang.pastor​(at)​dornbirn.at

Heizkostenzuschuss

Die Vorarlberger Landesregierung stellt Personen bzw. Haushalten mit geringem Einkommen einen Zuschuss für deren Heizkosten zur Verfügung. 

Anträge können vom 12.10.2020 bis 19.02.2021 bei der Stadt Dornbirn gestellt werden:

  • online (hier kommen Sie zum Online-Formular)
  • mittels zugesandtem Antragsformular und Rückantwortkuvert
  • persönlich im Rathaus

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation bitten wir von der persönlichen Vorsprache im Rathaus nur in Ausnahmefällen gebrauch zu machen.

Verwenden Sie nach Möglichkeit das Online-Formular oder den Antrag auf dem Postweg.

Der Zuschuss wird auf ein Konto überwiesen. Daher sind die Bankverbindung und die entsprechenden aktuellen Einkommensunterlagen (Lohn, Pensionen, AMS-Leistungen, Kinderbetreuungsgeld, Lehrlingsentschädigung, Wohnbeihilfe, Unterhaltszahlungen, etc.) vorzulegen.

Voraussetzung:

Die Höchstgrenze des monatlichen Nettohaushaltseinkommens darf maximal betragen:

  • (a) bei einer alleinstehenden Person: 1.237,00 (netto)
  • (b) bei Ehepaaren, Lebensgemeinschaften (2 Personen): 1.895,00 (netto)
  • (c) bei einer alleinerziehenden Person mit einem Kind: 1.515,00 (netto)
  • (d) bei Ehepaaren, Lebensgemeinschaften (2 Personen) und einem Kind: 2.108,00 (netto)
  • (d) zuzüglich zu (b), (c) und (d) bei jeder weiteren Person mit einem Kind: 215,00 (netto)  

In besonders berücksichtigungswürdigen Fällen (z.B. hoher gerechtfertigter Wohnungsaufwand, etc.) können die erwähnten Einkommensgrenzen bis zu einem Ausmaß von höchstens 10 % überschritten werden.

Nicht als Einkommen gelten:

  • Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge
  • Studienbeihilfen
  • Pflegegelder
  • Zuschüsse im Rahmen der Unterstützung der 24-Stunden-Pflege oder sonstiger ambulanter Pflege
  • Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz
  • Grundrenten für Beschädigte nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz
  • Einmalzahlungen in Höhe von € 450,00 an arbeitslose Personen, die zwischen Mai und August 2020 zumindest 60 Tage lang Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe bezogen haben
  • Sonderzahlungen (13. und 14. Monatsgehalt)
  • Spesenersätze, Diäten, Kilometergeld

Alle anderen Einkünfte gelten als Einkommen (auch Miet- und Pachteinkünfte) und sind durch aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) zu belegen. 

Für alle Personen, die im gleichen Haushalt leben, ist das Einkommen nachzuweisen (ggf. Schulbesuchsbestätigung, Studiennachweis, Lehrlingsentschädigung, etc.)

Der Wohnungsaufwand und andere Ausgaben sind in den Richtsätzen inkludiert und werden daher nicht berücksichtigt. Ausnahme: Tatsächlich geleistete Unterhaltszahlungen werden bis zu einem Betrag von € 150,00 je unterhaltsempfangender Person berücksichtigt.  

Die Höhe des Zuschusses pro Haushalt beträgt einmalig € 270,00. Der Zuschuss wird unabhängig davon gewährt, welches Heizmittel (z.B.: Öl, Gas, Strom, Holz, Kohle) verwendet wird. Maßgeblich ist nur das Einkommen.  

Georg Hofer-Gstrein
T +43 5572 306 3301

Stadt Dornbirn
Soziales, Pflege und Senioren
Rathausplatz 2, 6850 Dornbirn
georg.hofer-gstrein​(at)​dornbirn.at

Wolfgang Pastor MAS
T +43 5572 306 3308

Stadt Dornbirn
Soziales, Pflege und Senioren
Rathausplatz 2, 6850 Dornbirn
wolfgang.pastor​(at)​dornbirn.at

Wohnbeihilfe

Das Land Vorarlberg gewährt Personen mit einem geringen Einkommen zur Deckung ihrer Wohnkosten eine Wohnbeihilfe.

Das Land Vorarlberg gewährt Personen mit einem geringen Einkommen zur Deckung ihrer Wohnkosten eine Wohnbeihilfe. Voraussetzung dafür ist, dass diese Personen die vom Land Vorarlberg vorgegebenen Kriterien erfüllen.  

Antragstellung

Das notwendige Antragsformular liegt im Neuen Rathaus, Meldeamt, Zi. E30 auf. Das Formular ist vollständig ausgefüllt, zusammen mit den notwendigen beizubringenden Unterlagen (Einkommensnachweis, Versicherungsdatenauszug, Mieterblatt etc) im Meldeamt, Neues Rathaus, abzugeben. Der Antrag wird kontrolliert und anschließend vom Amt an die Vorarlberger Landesregierung weitergeleitet.

Die/der Sachbearbeiter/in im Meldeamt, Neues Rathaus, sind ihnen gerne beim Ausfüllen behilflich.

Genaue Informationen zur Wohnbeihilfe finden Sie unter www.vorarlberg.at 

Formulare
Antrag Wohnbeihilfe
Beiblatt weitere Wohnungsmitglieder
Mietbestätigung
Bestätigung über Abtretung der Wohnbeihilfe an den Vermieter
Kreditbestätigung
Bankbestätigung

Andreas Metzler
T +43 5572 306 2304

Stadt Dornbirn
Standesamt, Meldeamt und Wohnen
Rathausplatz 2, 6850 Dornbirn
andreas.metzler​(at)​dornbirn.at

Stadt Dornbirn
AP 07
T +43 5572 306 2307
Rathausplatz 2, 6850 Dornbirn

Markus Gonner
T +43 5572 306 2303

Stadt Dornbirn
Standesamt, Meldeamt und Wohnen
Rathausplatz 2, 6850 Dornbirn
markus.gonner​(at)​dornbirn.at

Herta Seep Stiftung

In Vollzug des Testaments der im Jahre 1999 verstorbenen Herta Seep wurde die "Herta Seep Stiftung" eingerichtet.

Zweck der Stiftung ist die Unterstützung von misshandelten Kindern, Jugendlichen und Frauen. Anträge sind in der Abteilung "Soziales, Pflege und Senioren" zu stellen.

Bruno Dallaserra Stiftung

In Vollzug des Testaments des im Jahre 1983 verstorbenen Komm.-Rat. Bruno Dallaserra wurde die Bruno Dallaserra-Stiftung eingerichtet.

Das Stiftungsvermögen soll verwendet werden, um aus den Erträgen alte und bedürftige Dornbirner Gewerbetreibende zu unterstützen.

Anträge um Unterstützung können in der Abteilung "Soziales, Pflege und Senioren" gestellt werden. Da die Zinsausschüttung einmal im Jahr (Dezember) erfolgt, wird die Möglichkeit zur Antragstellung zeitgerecht im Gemeindeblatt verlautbart.

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