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Wasserversorgung Dornbirn
Wasserversorgung Dornbirn, © Stadt Dornbirn
Wasserversorgung Dornbirn
Wasserversorgung Dornbirn, © Stadt Dornbirn

Wasser

Wasser

Für viele selbstverständlich, für andere tägliche Aufgabe: die Versorgung der Dornbirnerinnen und Dornbirner mit Wasser, dem wichtigsten Lebensmittel, erfolgt durch das Wasserwerk der Stadt Dornbirn.

Wasserwerk der Stadt Dornbirn

Das Wasserwerk der Stadt Dornbirn garantiert den Bürgerinnen und Bürgern eine sichere Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser in bester Qualität. Die Wassergewinnung, Trinkwasseraufbereitung, die Wasserverteilung und Trinkwasserspeicherung sind die essentiellen Aufgaben rings um die Bereitstellung dieses Lebenselixieres. Das Wasserwerk ist eine wichtige Anlauf- und Beratungsstelle in wasserwirtschaftlichen Fragen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen nicht nur der Bevölkerung, sondern auch Wassergenossenschaften, Brunnengemeinschaften oder Interessentschaften zur Verfügung.

Die wesentlichen Aufgaben des Wasserwerkes sind:

  • Wassergewinnung (Instandhaltung, Wartung Quellfassungen, Grundwasserpumpwerke, Quellableitung)
  • Trinkwasseraufbereitung (Filterung, Flockung, UV-Entkeimung, Transport-Chlorierung)
  • Wasserverteilung (Pumpwerke, Übergabeschächte Instandhaltung Wartung, Betrieb) 
  • Trinkwasserspeicherung (Behälterinstandhaltung, Reinigung)

Eine große Aufgabe ist die Wartung des Wasserversorgungsnetzes. Dazu gehören auch der Leitungsaustausch, die Netzerweiterung, Lecksuche mit Reparaturen und die Hydrantenerrichtung. Bei den Hausanschlüssen werden die Anschlussbeiträge ermittelt, Wasserzähler installiert, programmiert oder getauscht und via Funk ausgelesen. Weiters gehören die Steuerung und Anlagenüberwachung, die Materialverwaltung, Steuerungstechnik und die Vorschreibung von Gebühren und Abgaben zu den Aufgaben des Wasserwerks. Die Gewährleistung und Erhaltung der Trinkwasserqualität, die Betreung von Brunnengemeinschaften und Wassergenossenschaften im Raum Dornbirn sowie die Wartung und Instandhaltung des Schaukraftwerkes Inatura und des Kraftwerks Forach runden das Aufgabengebiet des Dornbirner Wasserwerkes ab.

    Trinkwasserverband Rheintal

    Dienstleistungen im Bereich der Trinkwasserversorgung des Trinkwasserverbandes Rheintal (TWVR) werden vom Wasserwerk als Mitglied dieses Verbandes ebenfalls erfüllt. Der 1968 gegründete Trinkwasserverband Rheintal ist ein Wasserverband nach dem Wasserrechtsgesetz, ihm gehören nachstehende Mitgliedsgemeinden an:

    • Alberschwende
    • Altach
    • Dornbirn
    • Götzis
    • Hohenems
    • Lustenau
    • Mäder
    • Schwarzach

    Trinkwasserversorgung

    Das Wasserwerk der Stadt Dornbirn versorgen die Bevölkerung täglich, rund um die Uhr mit frischem Trinkwasser von einwandfreier Qualität. Sämtliche Anlagen für die Wasserherkunft, Wasserspeicherung und Verteilung werden vom Wasserwerk betreut, erweitert und auf dem aktuellen technischen Stand gehalten. An der Übergabestelle ist der Wasserzähler. Er dient der Messung des Wasserverbrauchs. Die Zähler sind geeicht und werden entsprechend dem Eichgesetz alle 5 Jahre von uns ausgetauscht und zur Eichung eingeschickt. Die Auslesung der Wasserzählerstände erfolgt über Funk.

    Um das 450 km lange Leitungsnetz in Stand zu halten, werden jährlich zwischen 5 und 7 km Wasserleitungen durch neue ersetzt. Dazu sind Bauarbeiten im Stadtgebiet und im ländlichen Gebiet erforderlich. Um Kosten zu sparen erfolgen die Grabarbeiten, wenn möglich, in Zusammenarbeit mit anderen Leitungsträgern. Neben verschiedenen kleineren Baustellen, sind derzeit die Baustelle Quellableitung Ebnitertal von Bedeutung.

    Wasserverbrauch Kontrolle

    Prüfen sie von Zeit zu Zeit ob bei abgeschalteten Armaturen ein Wasserverbrauch auf dem Wasserzähler erkennbar ist. Mögliche Ursachen sind zum Beispiel ein defektes Sicherheitsventil beim Boiler oder eine undichte WC- Spülung. Auch ein nur schwaches Nachlaufen kann über Monate einen hohen Verbrauch verursachen. 

    Wasseranschluss

    Bitte vereinbaren Sie einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch bei unserem technischen Kundenberater. Der Antrag für den Wasseranschluss ist im Wasserwerk erhältlich. Füllen Sie den Antrag vor dem Ausführungstermin aus und senden ihn ans Wasserwerk. Nach Durchführung der Anschlussarbeiten installieren wir den Wasserzähler und nehmen die Anlage in Betrieb.

    Versorgungsgebiet

    Im Rahmen von Wasserrechtsgesetz, Wasserversorgungsgesetz, Trinkwasserverordnung und Wasserleitungsordnung werden Dienstleistungen in den Bereichen Trink- und Brauchwasserversorgung des Versorgungsgebietes der Stadt Dornbirn und Klien in Hohenems erfüllt. Der Versorgungsbereich des Wasserwerkes Dornbirns umfasst das Stadtgebiet mit Ausnahme der Ortsteile Ebnit, Kehlegg und Oberfallenberg (insgesamt ca. 900 Einwohner) sowie aus historisch gewachsenen Gründen eine Quellnutzung im Ortsteil Klien (ca. 400 Einwohner) der Nachbarstadt Hohenems. Um das Trinkwasser bei Hangbereichen in die höher liegenden Gebiete zu fördern, sind 14 Pumpwerke in Verwendung.

    Zonen der Wasserversorgung

    Im Versorgungsbereich des Wasserwerkes Dornbirn leben mehr als 48.000 Einwohner. Er umfasst das Stadtgebiet mit Ausnahme der Ortsteile Ebnit, Kehlegg und Oberfallenberg (insgesamt ca. 900 Einwohner). Ebenfalls wird der Ortsteil Klien der benachbarten Stadt Hohenems (ca. 550 Einwohner) versorgt.

    Woher kommt das Dornbirner Trinkwasser?

    • 50 % aus Mäder über den Trinkwasserverband Rheintal
    • 35 % aus den Quellen im Ebnitertal
    • 15 % aus dem Pumpwerk Klien
    • darüber hinaus gibt es auch kleinere private Wassergenossenschaften in den Berggebieten

    Um kurzfristige Verbrauchsspitzen auszugleichen und Löschwasser bereit zu stellen wird das Trinkwasser in 14 Behältern mit einem Gesamtvolumen von 15.300 m³ zwischengespeichert. Damit das Trinkwasser in die höher gelegenen Gebiete in den Hangbereichen gefördert wird, sind 14 Pumpwerke in Verwendung. Das Trinkwasser wird über ca. 270 km Hauptleitungen im Versorgungsgebiet verteilt. Über weitere 180 km Hausanschlussleitungen erfolgt die Versorgung bis zu den Endverbrauchern. Die Übergabestelle ist der Wasserzähler.

    Betreuung von Wasserkraftanlagen

    Das Wasserwerk betreut zwei städtische Kleinkraftwerke, die beide über das Wasser des Müllerbachs betrieben werden.  

    Kraftwerk im Forach 

    Nennleistung 70 kW
    2-zellige Ossbergerturbine

    Schaukraftwerk der Inatura

    Nennleistung 20 kW
    Mittelschlächtiges Wasserrad 
    Das Wasser tritt ca. 0.5 m unter der Welle in das Rad ein. 

    Technische Daten:
    1.83 Meter Rohfallhöhe
    5.50 Meter Raddurchmesser
    36 Holzschaufeln
    1850 Liter/sec. Ausbauwassermenge
    5.5 Umdrehungen/min. 

    Elektrische Leistung: max. 20 kW
    Jahresarbeitsvermögen: 45.000 kWh bis 65.000 kW 

    Mit dieser Leistung können ca. 10 bis 14 Haushalte versorgt werden.  

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