Zum Haupt-Inhalt
Corona Virus Hände waschen
Corona Virus Hände waschen, © pexels
Corona Virus Hände waschen
Corona Virus Hände waschen, © pexels

Verhaltensmaßnahmen

Verhaltensmaßnahmen

Im November gelten für ganz Österreich neue Verhaltensregeln im Umgang mit der Corona Pandemie. Bitte helfen Sie durch Ihr verantwortungsvolles Handeln mit, die Ausbreitung zu verlangsamen.

Verhaltensmaßnahmen

Regelmäßig und gründlich Hände waschen. jedenfalls vor dem Essen und nach Kontakt mit Oberflächen (Einkaufswagen, Haltegriffe, Türgriffe und so weiter)
Hände mindestens 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife waschen, danach wenn möglich mit Desinfektionsmittle einreiben.

In den Ellbogen husten oder niesen oder in eine Papiertaschentuch, das sofort darauf in einen verschlossenen Behälter entsorgt wird.

Händeschütteln vermeiden. Keine Umarmungen.

Abstand halten! Mindestens 1,5 bis 2 Meter - beim Anstehen im Supermarkt, am Arbeitsplatz,...

Hände vom Gesicht fernhalten, insbesondere von Augen, Nase und Mund.

Mund-Nasen-Schutzmaske tragen, wann immer Sie einkaufen oder in die Nähe von mehreren Menschen gehen.

Ausgangsbeschränkungen

Was bedeutet die Ausgangsbeschränkung?

Das Verlassen des privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des privaten Wohnbereichs ist nur mehr zu folgenden Zwecken zulässig:

  1. Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
  2. Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten (zum Beispiel: Besuchsrecht von minderjährigen Kindern)
  3. Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, wie insbesondere
    • der Kontakt mit dem nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartner oder der Kontakt mit einzelnen engsten Angehörigen bzw. einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich Kontakt gepflegt wird,
    • die Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens,
    • die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen,
    • die Deckung eines Wohnbedürfnisses,
    • die Befriedigung religiöser Grundbedürfnisse, wie Friedhofsbesuche und individuelle Besuche von Orten der Religionsausübung, sowie
    • die Versorgung von Tieren.
  4. berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist,
  5. Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung (z.B. Spazieren gehen, Joggen, Gassi gehen) 
  6. sowie Ausnahmen wie unaufschiebbare behördlichen oder gerichtliche Wege, Wahlen oder Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz.

Weshalb gibt es diese Ausgangsbeschränkung?

Um die rasante Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und uns selbst zu schützen. Es muss verhindert werden, dass ein Notfall (Schlaganfall, Herzinfarkt, Autounfall usw) nicht mehr behandelt werden kann, weil unsere Krankenhäuser, vor allem die Intensivstationen, voll belegt sind.

Mund-Nasen-Schutzmaske (MNS)

Diese kurz MNS genannten Masken schützen vor allem das Umfeld, denn beim Husten, Niesen oder auch beim Ausatmen geraten so weniger Viren in die Luft. Hier geht es also nicht um den Eigenschutz, sondern um den Schutz unserer Nächsten. Nehmen Sie sich eine Minute Zeit und erfahren Sie HIER im Video von DGKP Katharina Bereuter aus dem städtischen Krankenhaus den richtigen Umgang mit der MNS-Maske.

Beim Tragen Folgendes beachten:

  • während des Tragens den MNS möglichst nicht angreifen
  • sobald der Schutz durch die Atemluft feucht wird, wechseln
  • beim Ablegen den MNS nicht direkt vorne angreifen, sondern an den Befestigungsbändern

Bei textilen Schutzmasken ist zusätzlich zu beachten:

  • den textilen Mundschutz ohne Waschen kein zweites Mal verwenden
  • gebrauchten Schutz nicht offen herumliegen lassen & bei Wiederverwendung bei 60-90°C waschen, anschließend gut trocknen lassen
  • bei selbstgemachten Masken auf gute Barriere im Mund- und Nasenbereich achten
     

Wie und wo soll man den Mund-Nasen-Schutz nach Gebrauch entsorgen?

  • Der Mund-Nasen-Schutz kann im Restmüll entsorgt werden. Der Schutz kann auchgereinigt und wiederverwendet werden (falls der Schutz waschbar ist, bei 60-90 Grad waschen und danach gut trocknen lassen).

Kann man sich diese Masken auch selbst machen?

  • Ja, das ist auch eine Möglichkeit. Jede Art der Bedeckung von Mund und Nase ist besser als keine Bedeckung.

Wie genau schaut es mit dem Maskenschutz bei Kindern, Kleinkindern und Babys?

  • Auch Kinder sollten die ausgeteilten Masken verwenden, für Babys (unter 1 Lebensjahr) ist dies nicht notwendig.

Warnung vor Betrugsmaschen!

Leider gibt es auch im Zusammenhang mit dem Coronavirus zunehmend Meldungen über Betrugsversuche. Besonders ältere Menschen sind Zielgruppe für die Betrüger. So wurde auch von Anrufen im Namen der Stadt Dornbirn berichtet. Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann stellt klar: „Kein Mitarbeitender der Stadt Dornbirn wird Sie am Telefon nach persönlichen Details wie Bankdaten fragen! Bitte legen Sie bei solchen Anrufen auf und informieren Sie umgehend die Polizei!“ Es sind auch keine Mitarbeiter der Stadt oder der Feuerwehr Dornbirn unterwegs, um beispielsweise Brandmelder zu überprüfen.
Persönlich, über Telefon, per WhatsApp oder in den sozialen Netzwerken - Gerade in Zeiten, in denen die Verunsicherung groß ist, gibt es verstärkt Betrugsversuche. Derzeit kursieren mehrere Betrugsmaschen, unter anderem:

Rathaus-Trick:

Die Täter geben sich als Mitarbeiter der Stadt Dornbirn aus und fragen, ob Hilfe benötigt wird und versuchen so persönliche Daten zu ergattern.

Enkel oder Neffentrick:

Die Täter geben sich am Telefon als Angehörige aus und täuschen eine Notsituation vor. In anderen deutschsprachigen Ländern wird bereits behauptet, dass die angeblichen Verwandten mit dem Coronavirus infiziert seien und Geld für die Behandlung benötigen.

Falsche-Polizisten-Trick:

Betrüger geben sich als Polizisten aus und locken durch angebliche Einbrüche oder Überfälle, Geld und Wertgegenstände heraus.

Soziale Medien und WhatsApp:

Hier gibt es Beispiele von angeblich medizinischem Personal, wie Ärztinnen und Ärzten, Labormitarbeiterinnen und Labormitarbeitern oder Gesundheitsbediensteten, die durch Mundhöhlenabstriche eine Infizierung mit dem Corona-Virus überprüfen können. Auch soll es vermeintliche Naturheiler geben, die vorgeben, mit selbst hergestellten Präparaten eine Infizierung verhindern oder sogar heilen zu können. Eine andere kolportierte Masche seien Personen, die für Corona-Opfer Geld sammeln würden oder sich unter Vorspiegelung einer Kontrolle Zutritt in fremde Wohnungen und Häuser verschaffen.

Bitte brechen Sie solche Kontaktversuche sofort ab und informieren Sie die Polizei. Geben Sie niemandem, weder persönlich, schriftlich oder telefonisch Ihre Daten – insbesondere Bankdaten – weiter.

 

Präventionstipps:

• Brechen Sie Telefonate, bei denen von Ihnen Geldaushilfen gefordert werden, sofort ab. Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein und machen Sie Ihrem Gegenüber entschieden klar, dass Sie auf keine der Forderungen/Angebote eingehen werden.

• Kontaktieren Sie den vermeintlichen Verwandten, indem Sie ihn unter jener Telefonnummer zurückrufen, die Sie sonst auch verwenden.

• Lassen Sie niemanden in Ihr Haus oder ihre Wohnung, den Sie nicht kennen. Verwenden Sie zur Kontaktaufnahme mit solchen Personen die Gegensprechanlage oder verwenden sie die Türsicherungskette oder den Sicherungsbügel.

• Versuchen Sie, sich das Aussehen der Person für eine spätere Personsbeschreibung genau einzuprägen. Machen Sie wenn möglich ein Foto mit Ihrem Handy.

• Notieren Sie sich – sofern möglich – Autokennzeichen und Marke, Type sowie Farbe eines vermutlichen Täterfahrzeuges.

• Erstatten Sie umgehend Anzeige

• Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.

Seniorin am Telefon
Seniorin am Telefon, © aletia2011
Zum Seitenanfang