Wahlverfahren

Wie werden die Stimmen eigentlich in Mandate umgerechnet?  

Am Sonntag, dem 15. März findet die Wahl der Bürgermeisterin bzw. des Bürgermeisters statt. Gleichzeitig wird über die Zusammensetzung der Stadtvertretung abgestimmt. Nach der Stimmabgabe werden die auf die einzelnen Parteien entfallenden Stimmen gezählt. Daraus ergibt sich die Anzahl der auf die einzelnen Parteien entfallenden Mandate in der Stadtvertretung. Doch wie funktioniert diese Berechnung eigentlich? Laut Gemeindewahlgesetz ist das D’Hondtsche-Höchstzahlverfahren – genannt nach dem belgischen Juristen Victor D’Hondt – anzuwenden.  

Die gültigen Stimmen werden auf die einzelnen wahlwerbenden Parteien verteilt und die Parteisummen, nach ihrer Größe geordnet, nebeneinander geschrieben. Unter jede Parteisumme wird die Hälfte geschrieben, darunter das Drittel, das Viertel und nach Bedarf auch die weiter folgenden Teilzahlen. Die Parteisummen und Teilzahlen werden, bei der größten Parteisumme beginnend, der Größe nach mit fortlaufenden Ordnungszahlen versehen, bis die Zahl der insgesamt in Dornbirn zu vergebenden 36 Gemeindevertretungsmandate erreicht ist.  

Jede Partei erhält so viele Gemeindevertretungsmandate, als ihre Parteisumme und deren Teilzahlen mit Ordnungsziffern versehen wurden. Analog der Zuteilung der Gemeindevertretungsmandate erfolgt auch die Zuteilung der Stadtratsmandate – derzeit neun.   Beispiel: Mandatsverteilung in der Dornbirner Stadtvertretung aufgrund der Gemeindewahl 2010  

Schwendinger Elmar
Amt der Stadt Dornbirn
Standesamt, Meldeamt und Wohnen
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Metzler Andreas
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