Tempo 30 in der Schillerstraße

14.06.2017: Der Stadtrat Dornbirn hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, auf der Schillerstraße, der Vorderen Achmühlerstraße, der Littengasse und der Weißachergasse, eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h zu verordnen. Dieses Gebiet befindet sich in einer sogenannten „Kammer“, in der gemäß dem Dornbirner Verkehrskonzepts durch geringere Geschwindigkeiten das Miteinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer verbessert werden soll. Die Schillerstraße und die Vordere Achmühlerstraße werden als Verbindung von der Stadt zur Gütlestraße verwendet, wodurch vor allem während der Nachtzeiten die Belastung für die Anwohnerinnen und Anwohner größer ist, als es in einer „Verkehrskammer“ sein sollte. Die neue Verordnung wird durch regelmäßige Kontrollen durch die Stadtpolizei Dornbirn verstärkt überwacht werden.

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Das Verkehrskonzept der Stadt Dornbirn sieht neben dem stärkeren Ausbau des öffentlichen Verkehrs durch ein System mit „Achsen“ und „Kammern“ eine Bevorzugung der nichtmotorisierten Mobilität“ vor. Die Verkehrsachsen sollen für den Durchgangsverkehr sowie eine großräumige Erschließung sorgen. In den Verkehrskammern wurde der Verkehr in den vergangenen Jahren schrittweise mit Temporeduktionen und baulichen Maßnahmen beruhigt. Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Das Verkehrskonzept spricht in diesem Zusammenhang von der „Wohnstube“ der Dornbirnerinnen und Dornbirner. Hier, in den Kammern soll das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer – Kraftfahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger – verbessert werden. Mit diesem Beschluss schließen wir eine der letzten Lücken im Achsen-Kammern-System.“

Der Verordnung ging eine umfassende Untersuchung der Situation voraus. In den vergangenen Monaten wurden insbesondere die gefahrenen Geschwindigkeiten gemessen und analysiert. „Verkehrsplanung basiert einerseits aus strategischen Zielen, vor allem aber auf konkreten Fakten und Zahlen. Es gibt wenig Bereiche der Stadtplanung, die so emotional und subjektiv gesehen und diskutiert werden. Die Stadt Dornbirn hat ein von den Anrainerinnen und Anrainern vorgebrachtes Anliegen deshalb genau analysiert. Die vorliegenden Zahlen haben gezeigt, dass eine Temporeduktion auf 30 km/h in dieser Zone sinnvoll und gerechtfertigt ist, “ ergänzt Stadtplanungsreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Ruepp.

Bei geringerem Tempo wird zudem die Sicherheit verbessert. Bei 40 km/h beträgt der Anhalteweg bei einer Gefahrenbremsung 20 Meter – bei den nunmehr 30 km/h sind es lediglich noch 13,5 Meter. Die Einhaltung der Verordnung wird von der Stadtpolizei kontrolliert. Zudem sollen zeitweise auch die automatisierten Anzeigentafeln aufgestellt werden. Diese zeigen nicht nur die Geschwindigkeit, sie erlauben auch eine weitere Auswertung.