Skateplatz: Bürgerbefragung

17.04.2018: Mit einer Befragung wurden von der Stadt Dornbirn in den vergangenen Wochen Meinungen und Vorschläge für einen neuen Skateplatz in Dornbirn eingeholt.

Über die digitale Beteiligungsplattform „Insights“ konnten mehr als 200 Rückmeldungen gesammelt werden. „Das große Echo, dass wir mit diesem Beteiligungsprojekt erzielen konnten, ist erfreulich. Die Antworten werden uns helfen, bei der weiteren Planung ein bedarfsgerechtes Projekt zu entwickeln,“ freut sich Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann. Mehr als 200 Bürgerinnen und Bürger haben sich zum Skateplatz geäußert. Nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Rückmeldungen, die über die digitale Plattform „Insights“ eingeholt werden konnten, ist bemerkenswert. Die Ergebnisse sind eine gute Grundlage für die weiteren Planungsschritte.

Neben der Online-Befragung wurden auch direkte Gespräche mit Skategruppen geführt und das Thema wurde im Rahmen einer „Projektwerkstatt“, einem weiteren Beteiligungsformat der Stadt Dornbirn, diskutiert. „Nun wird es darum gehen, die Vorschläge auf deren Umsetzbarkeit am geplanten Standort in der Nähe des Bahnhofs zu prüfen,“ ergänzt Jugendstadtrat Guntram Mäser. Als nächster Schritt werden eine detailliertere Planung und eine Kostenschätzung erarbeitet. Dieses Ergebnis wird dann wieder mit den Beteiligten diskutiert. Projekt Skateplatz in Dornbirn Seit mehreren Jahren wird in der Stadt Dornbirn nach Verbesserungen für Skateboard-Fahrerinnen und Fahrer gesucht. Ein aktueller Vorschlag ist die Errichtung einer Anlage mit einer Fläche von rund 500 Quadratmetern voraussichtlich auf dem Gelände des Parkplatzes am Bahnhof. Ein zentraler Standort, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln und seiner Nähe zu anderen Jugendeinrichtungen punktet.

Um den Anforderungen des Skatesportes im Anfänger- und Fortgeschrittenenbereichs gerecht zu werden, führte die Stadt Dornbirn in einer gemeinsamen Aktion mit den Jugendvereinen aha, jugendornbirn und der offenen Jugendarbeit ein Beteiligungsprojekt mit konkreten Fragen, die von den interessierten Jugendlichen über ein Portal oder mobil über SMS und WhatsApp beantwortet werden konnten durch. Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: Mit dem Beteiligungsprojekt sammeln wir direkt Informationen, um eine gute und zielführende Planungsgrundlage zu schaffen. Die Skaterinnen und Skater sollen sich wohl fühlen, eine gute Infrastruktur vorfinden und auch die Sicherheit muss gewährleistet werden.“

Worauf muss bei der Gestaltung besonders geachtet werden? Wie muss der Platz gestaltet sein, damit man sich dort gerne aufhält? Was braucht es zusätzlich zum Skateplatz (beispielsweise Beschattung, Sitzgelegenheiten)? Was soll unbedingt Berücksichtigung finden? Exakt diese vier Fragen zum neuen Skateplatz konnten von der Bevölkerung von 19. März bis 8. April via Portal, SMS oder WhatsApp beantwortet werden.

Der Standort Dornbirn Bahnhof zeichnet sich durch die zentrale Lage und die gute Erreichbarkeit, insbesondere mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus. In unmittelbarer Nähe befinden sich zudem weitere Einrichtungen für Jugendliche, so das VISMUT in der Schlachthausstraße wie auch das aha beim Bahnhof. Zukünftig soll die Betreuung bzw. Begleitung des Platzes und der Skaterinnen und Skater durch die Mobile Jugendarbeit des Vereines “Offene Jugendarbeit Dornbirn” erfolgen. „In Dornbirn gibt es viele aktive Skater. Mit der Errichtung des Skateplatzes wollen wir das Angebot im Jugend- und auch Sportbereich verbessern. Ein gut gewarteter und den Standards entsprechender Platz ist wichtig und notwendig. Ich möchte mich für die zahlreichen Inputs aus der Umfrage herzlich bedanken“, so Jugendstadtrat Guntram Mäser.