Siegerprojekt für Neubau der Volksschule Haselstauden gekürt

18.01.2017: Die Architekten Fasch und Fuchs aus Wien überzeugten die Jury

Im Sommer des vergangenen Jahres wurde vom Stadtrat Dornbirn der Grundsatzbeschluss für den Neubau der Volksschule Haselstauden gefasst und zugleich die Durchführung eines Architektenwettbewerbs beschlossen. Aus insgesamt 24 eingereichten Projekten entschied sich die Jury unter dem Vorsitz von Architekt Dipl.-Ing. Rainer Köberl aus Innsbruck für das Projekt der Wiener Architekten Fasch und Fuchs. Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Mit dem großartigen Entwurf des Wiener Architektenteams wird in Haselstauden das fünfte Großprojekt im Rahmen des Schulraumkonzeptes umgesetzt. Insgesamt 8,5 Millionen Euro investiert die Stadt Dornbirn in das Bauvorhaben.“ Voraussichtlich im Frühling 2018 kann mit den Bauarbeiten begonnen werden.  

Welches Kind möchte nicht in eine neue Schule gehen. Für die Schülerinnen und Schüler aus dem Bezirk Haselstauden wird dieser Traum Wirklichkeit. Im Sommer des vergangenen Jahres wurde der Grundsatzbeschluss für den Neubau der Volksschule Haselstauden gefasst und im Dezember 2016 die Sieger des Architekturwettbewerbes für die neue Volksschule Haselstauden gekürt. Die Architekten Fasch und Fuchs überzeugten die Jury mit ihrem äußerst stimmigen Konzept. Mit dem zweiten Preis wurden die Grazer Architekten Feyferlik/Fritz ausgezeichnet und der dritte Platz ging nach Innsbruck, an die Architekten Scharfetter und Rier.

Alle 24 Wettbewerbsarbeiten können von 16. bis 27. Jänner 2017 während der Amtszeiten im Rathaus, Eingang Bergmannstraße, im ersten und zweiten Obergeschoss, besichtigt werden.  

Lernreviere und Freibereiche
Von der alten Schule wird der Bauteil aus den 1960iger Jahren abgerissen, der Altbau aus dem 19. Jahrhundert und die Turnhalle bleiben bestehen. An die Turnhalle wird das neue Schulgebäude angedockt. Mit dem Dorfplatz und dem Schulhof entsteht ein neuer länglicher Platz, der sich von den bestehenden Baumgruppen der Fachschule bis zur Baumgruppe der neuen Schule spannt. Die neue Schularena schafft einen räumlichen Mittelpunkt und steht für verschiedensten Outdooraktivitäten zur Verfügung.   Im Vorfeld wurde von Vertretern der Schule und der Stadt ein „Pädagogisches Raumfunktionsbuch“ erarbeitet, in welchem die Anforderungen sowie Ideen zusammengefasst wurden. Dieses Konzept bildet die Grundlage für das Bauprojekt. In der neuen Schule werden die Bereiche in sogenannte „Lernreviere“ unterteilt. Jedes Lernrevier wird über einen eigenen Zugang erschlossen und verfügt über einen Garderoben- und Sanitärbereich. Jeweils vier Klassenzimmer, ein Lehrerstützpunkt und ein Raum für individuelles Lernen sind um einen regenschützten Freibereich angesiedelt. In jeder Klasse dient auch eine kleine Nische als Rückzugsort für Kleinstgruppen. Die Tragstruktur wird in Stahlbeton errichtet und die Fassade wird überwiegend mit Holz verkleidet. Für den nötigen Schatten sorgen außenliegende Sonnenschutzvorrichtungen sowie Balkone und Bäume. In Sachen Energie wird wie schon bei der Volksschule Edlach auf eine Photovoltaikanlage gesetzt.  

Zeitlicher Rahmen
Hochbau-Stadtrat Walter Schönbeck: „Voraussichtlich im Juni folgt der Baubeschluss und im April 2018 werden die Bauarbeiten aufgenommen. Die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte werden im Februar 2018 in die Ausweichschule Fischbach umsiedeln. Ich freue mich auf ein weiteres Vorzeigeprojekt nach der Volksschule Edlach aus dem Schulbereich“. Die Bauarbeiten erstrecken sich über rund zwei Jahre. Bezugsfertig wird die Schule wahrscheinlich Ende 2019 sein.    

Neue VS-Haselstauden Ausstellung Modelle Architektenwettbewerb:
von 16. bis 27. Jänner 2017 im Rathaus Dornbirn zu den üblichen Öffnungszeiten

Sieger:
1. Preis: Architekten Fasch und Fuchs, Wien
2. Preis: Architekten Feyferlik/Fritzer, Graz
3. Preis: Architekten Scharfetter und Rier, Innsbruck

Annerkennungspreise:
Architekten Eidenböck, Wien
Architekten Riccione, Innsbruck
Architekten Dorner  Matt, Bregenz  

Baubeginn: Voraussichtlich im Frühling 2018