Sanierung Ebniterstraße

10.07.2018: Ab 9. Juli wird im Zuge der Sanierung der Ebniterstraße über einen Zeitraum von rund fünf bis sechs Wochen der Abschnitt zwischen dem „Schanerloch“ und der „Loserquelle“ erneuert.

Auf einer Gesamtstrecke von rund einem halben Kilometer werden der alte Straßenbelag (Asphalt) abgetragen und ausgekoffert sowie eine neue Schüttung aufgebracht. Auch die Straßenentwässerung wird neu errichtet. Anschließend werden eine neue Tragschicht sowie der Feinbelag aufgebracht. Die aktuellen Planungen und die Auswirkungen der Sanierungsarbeiten auf die Erreichbarkeit des Dornbirner Walserdorfs wurden den Ebniterinnen und Ebnitern Mitte April im Rahmen einer Bürgerinformation vorgestellt. Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Wir investieren laufend in die gute und sichere Erreichbarkeit Ebnits. Die schrittweise Sanierung der Straße ist notwendig, wenngleich sie für die Bevölkerung und für die Gäste mit Verkehrsbehinderungen verbunden ist. Dafür ersuchen wir um Verständnis.“ Während der Bauphase wird die Straße tagsüber gesperrt. Für die Asphaltierung wird im Anschluss eine kurzfristige Vollsperre notwendig sein.

Straßensanierung Ebnit – Sperre ab 9. Juli
Montag bis Donnerstag von 7:45 bis 16:50 Uhr
Freitag von 7:45 bis 12:00 Uhr
Montag bis Donnerstag ab 17:00 bis 7:45 kann die Baustelle befahren werden
Ebenfalls während des Wochenendes ab Freitag 12:00 bis Montag 7:45 Uhr

Ab dem 9. Juli kann die Landbusverbindung L47 (Gütle - Ebnit) nur in der Früh und am Abend beziehnungsweise am Wochenende ab Freitagmittag genutzt werden. Die Verbindung der L47 (Bahnhof - Gütle) fährt nach Fahrplan. Während der Bauarbeiten Montag bis Donnerstag in der Zeit vom 9:00 bis 16:00 Uhr beziehungsweise am Freitag vormittag von 9:00 bis 11:00 Uhr verkehrt eine "Behelfsverbindung" mit Allrad-Landbussen (8-Plätzer) im Stundentakt von Schuttannen nach Ebnit.

Im Sommer dieses Jahres sind weitere Sanierungen an der Ebniterstraße geplant. Dem schrittweisen Ausbau und der Sanierung liegt ein Konzept zugrunde, das vor rund drei Jahren entwickelt wurde. Die Maßnahmen werden vom Land finanziell unterstützt. Tiefbaustadtrat Mag. Gebhard Greber: „Heuer wird der Abschnitt vom „Schanerloch“ bis in den Bereich „Loserquelle“ erneuert. Im Zuge dieser Arbeiten werden auch Sanierungen in den Tunneln durchgeführt“. Mit der Sanierung wird es auch immer wieder zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Die Arbeiten werden so organisiert, dass die Erreichbarkeit von Ebnit großteils sichergestellt werden kann. Dennoch werden Straßensperren beziehungsweise Umleitungen notwendig sein. Als Vorbereitung für einen späteren Neubau der Rappenlochbrücke, welche die derzeitige Behelfsbrücke ersetzen soll, erfolgen derzeit die Planungen. Noch heuer wird eine Felssicherung eingebaut, die später auch für die neue Brücke wichtig sein wird. Eine neue Brücke würde neben der bestehenden Behelfsbrücke errichtet, um während der Bauzeit die Zufahrt nach Ebnit offen halten zu können. Die Sperren und Verkehrsbehinderungen werden frühzeitig angekündigt.