Pflege im Fokus

14.05.2018: Der 12. Mai – Internationaler Tag der Pflege – steht ganz im Zeichen einer besonderen Berufsgruppe.

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Birkenwiese, Ehrenamt, Seniorenheim

485 Pflegekräfte im Krankenhaus Dornbirn widmen sich tagtäglich den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten. „Es ist auch ein Tag, an dem wir Ärztinnen und Ärzte den Pflegefachkräften gegenüber unsere Wertschätzung zeigen dürfen", so Chefarzt Walter Neunteufel. Dazu gehört ein großes „DANKE" für die gute Zusammenarbeit. Bestmögliche Versorgung auf höchstem Niveau werden auch in den beiden städtischen Pflegeheimen Birkenwiese und Höchsterstraße den rund 200 Bewohnerinnen und Bewohnern geboten. „Die Beschäftigten in der Pflege – egal ob in der Kranken- oder Altenpflege – leisten eine körperlich und nicht selten auch seelisch anstrengende Arbeit. Ihr professionelles Wirken ist für unsere Gesellschaft unermesslich und ich möchte mich bei all unseren Pflegekräften für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre großartige Arbeit bedanken“, so Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.


Der Pflegeberuf ist anspruchsvoll und vielschichtig. Neben großer fachlicher Kompetenz bringen Pflegkräfte täglich viel Einfühlungsvermögen ein, um unsere Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen. Dieses Engagement steht heute am Internationalen Tag der Pflege im Mittelpunkt. Der Tag feiert auch Pionierin Florence Nightingale, geboren am 12. Mai vor 196 Jahren. Durch sie wurde die Krankenpflege zu einem gesellschaftlich geachteten und anerkannten Berufsweg und in der Ausbildung standardisiert. Knapp zwei Jahrhunderte später ist die Ausbildung immer noch eines der wichtigsten Themen. „Der Pflegeberuf ist hoch qualifiziert und soll es auch bleiben", so Ruth Weiskopf MSc., Pflegedienstleiterin der Dornbirner Pflegeheime, „eine pflegende Tätigkeit bedeutet ein hohes Maß an Eigenverantwortung und besitzt eine breite Handlungskompetenz. Diese Entwicklung unterstreicht die fortschreitende Akademisierung in der Ausbildung.“ Zudem werden die Menschen immer älter. Bereits heute sind rund 17.000 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger über 80 Jahre alt. Tendenz steigend. Das stellt den Pflegebereich vor große Herausforderungen. Nur ein hochqualifiziertes Fachpersonal kann die Qualitätssicherung erfüllen. „Als Rechtsträger der Pflegeschule Unterland möchte die Stadt Dornbirn die Ausbildung in Vorarlberg qualitativ wie quantitativ mitgestalten, um so wertvolle Pflegekräfte für das Gesundheitssystem in Vorarlberg bereitstellen zu können“, betont Krankenhausreferent und Vizebürgermeister Mag. Martin Ruepp.


Von der Theorie in die Praxis
„Wir kennen die Herausforderungen, vor die die Pflege tagtäglich gestellt wird“, betont Pflegedirektor Stephan Palaver, „durch vielfältige Angebote an Fort- und Weiterbildungen und durch einen wertschätzenden Umgang in der Zusammenarbeit möchten wir die Pflege unterstützen.“ Es ist eine anspruchsvolle Leistung, die ausgezeichnete Noten erhält. Und zwar von den Patientinnen und Patienten in der Befragung. Bei der fachlichen Betreuung sowie „verständlich und gut informiert“ waren sie mit 98 Prozent sehr zufrieden beziehungsweise zufrieden. Auch in den beiden Pflegeheimen Birkenwiese und Höchsterstraße wird den rund 200 Bewohnerinnen und Bewohnern eine bestmögliche Versorgung auf höchstem Niveau geboten. Bei der Langzeitpflege kommen zusätzliche Herausforderungen hinzu wie die große Nähe zum Patienten und eine noch stärker geforderte Eigenverantwortung. „Was Pflegefachkräfte und Pflegehilfskräfte täglich leisten, verdient höchste Anerkennung und Respekt. Die professionelle Pflege gehört heute zu den wichtigsten Dienstleistungen in unserer Gesellschaft“, betont Stadträtin Marie Louise Hinterauer. Für alle Pflegeberufe gilt ein hohes Engagement, sich laufend fortzubilden und einen respektvollen Umgang mit dem Menschen. „Ausbildung ist für uns mehr als die Vermittlung von Kenntnissen“, betont Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann, „Pflegekräfte erfüllen in unserer Gesellschaft eine äußert wichtige Rolle.“