Neue Fußgängerzone in Dornbirn

08.09.2017: Ein Teil der neuen Fußgängerzone in der Schulgasse in Dornbirn wurde von den Besucherinnen und Besuchern der Innenstadt bereits „erobert.“ Die restlichen Arbeiten werden noch bis in den Oktober dauern; eine leichte Verzögerung brachten Lieferengpässe für vorgefertigte Betonelemente durch ein beauftragtes Unternehmen.

Probleme bereitet der Stadt einer der Bäume im Kirchenpark – die Stadt hat darüber bereits im Sommer berichtet. Die große Rot-Buche war immer ein Teil der Planung und sollte erhalten bleiben. Der Zustand des bereits vor Beginn der Arbeiten erkrankten Baumes lässt dies jedoch leider nicht zu. Die Arbeiten rund um die Rot-Buche hat der Baum nicht überstanden. In den kommenden Tagen wird der stark geschädigte Baum deshalb leider gefällt werden müssen. Eine Ersatzpflanzung ist vorgesehen.

Die Arbeiten an der neuen Fußgängerzone in der Schulgasse und im Kirchenpark laufen auf Hochtouren. Im Bereich der Kreuzung mit der Bahnhofstraße kann der neue Belag bereits genutzt werden. Für die Oberfläche wurde derselbe Stein gewählt, wie bereits bei der Gestaltung des Marktplatzes. Einziger Unterschied: die Steinplatten sind fast doppelt so dick und damit auch höher belastbar. Mit der Erweiterung der Fußgängerzone erhalten die Bahnhofstraße und der rückwertige Bereich der Kirche bis zur Mozartstraße eine deutliche Aufwertung. Die Gestaltung der Schulgasse und des Kirchenparks wird diesen Teil der Stadt für die Besucherinnen und Besucher der Innenstadt noch attraktiver machen. Als direkte Verbindung zwischen Marktplatz und Schulgasse/Mozartstraße dient der Kirchenpark. Bei der Planung wurde unter anderem auch auf den erhaltenswerten Baumbestand Rücksicht genommen.

Leider stellte sich bei den Bauarbeiten heraus, dass die Rot-Buche im Park von einem Pilz befallen war und kaum eine Überlebenschance hatte. Die Bauarbeiten im Kirchenpark waren für den Baum eine Belastung. Bei einer kürzlich durchgeführten Untersuchung durch einen Experten hat sich gezeigt, dass sich der Zustand der Rot-Buche über den Sommer erheblich verschlechtert hat. In den vergangenen Wochen war bereits erkennbar, dass der Baum zusehends nicht mehr in der Lage war, seine Krone zu versorgen. Mittlerweile sind die schon im Juli erkennbaren Borkenablösungen über den gesamten Stamm und den Bereich des Wurzelhalses erkennbar. Die darunterliegenden Holzpartien des Splintholzes sind großflächig abgestorben. Die nach den Borkenablösungen mittlerweile erkennbaren umfangreichen abgestorbenen Bereiche am Stamm lassen zudem den Schluss zu, dass der Baum die Erkrankung bereits seit Jahren in sich trägt. Ein neuer Baum als Ersatz für die Rot-Buche soll noch im Herbst gepflanzt werden. Zudem werden weitere große Bäume im neugestalteten Kirchenpark gepflanzt.