Kulturhauptstadt beim Kulturempfang

07.03.2018: Rund 80 Dornbirner Kulturschaffende trafen sich am vergangenen Dienstag beim traditionellen Kulturempfang der Stadt Dornbirn im Jazzseminar.

Projekteiterin „Kulturperspektiven 2024“ Bettina Steindl und Bürgermeisterin Andrea Kaufmann

Eingeladen waren neben den Vertreterinnen und Vertretern der Dornbirner Kulturbetriebe auch die Vorstände der zahlreichen Kulturvereine. Die Bewerbung Dornbirns mit den Städten Hohenems und Feldkirch, sowie der Region Bregenzerwald als Europäische Kulturhauptstadt 2024 stand einmal mehr im Mittelpunkt. „Der Prozess der Bewerbung ist ein wesentlicherer Impuls für die kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung in der Region. Wichtig ist für mich, dass sich die Kulturschaffenden aktiv einbringen können,“ betonte Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann. Den aktuellen Stand des Bewerbungsprozesses präsentierte Projektleiterin Bettina Steindl: „Die Region im Vierländereck ist geradezu prädestiniert dafür, ein grenzenloses Europa sichtbar zu machen, beziehungsweise aufzuzeigen, wie wir Grenzen gemeinsam überwinden können; zahlreiche Städte und Institutionen in Österreich, Deutschland der Schweiz und Liechtenstein haben ihre Unterstützung zugesagt.“

Der regelmäßig stattfindende Kulturempfang der Stadt Dornbirn ist eine gute Gelegenheit, den oft ehrenamtlich tätigen Dornbirner Kulturschaffenden für ihr persönliches Engagement zu danken. Gleichzeitig ist dieses Treffen eine gute Gelegenheit für einen gegenseitigen Austausch und eine verstärkte Vernetzung der Vertreterinnen und Vertreter der Kulturszene. Interessant ist vor allem die Vielfalt, die das Dornbirner Kulturleben auszeichnet. Genau dieser breite Kulturbegriff ist auch ein zentraler Ansatz, der in die Überlegungen zur Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2024 einfließt. Die Möglichkeiten, die sich für die Kulturszene mit einer Bewerbung eröffnen, wurden nach der Präsentation breit und intensiv diskutiert. Kulturhauptstadt 2024

Im Jahr 2024 wird wieder eine österreichische Stadt die Gelegenheit haben, sich im europaweiten Schaufenster zu präsentieren. Neben den überzeugenden wirtschaftlichen Aspekten für die Region, sind es auch kultur- und gesellschaftspolitische Impulse, die sich sowohl in der Vorbereitung als auch im Jahr der Kulturhauptstadt positiv auf das Land und die Menschen auswirken werden. „Mit diesem Projekt wollen wir einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung, über Grenzen hinweg, leisten. Wir führen den Bewerbungsprozess weiter, weil wir der Überzeugung sind, dass wir mit dieser einmaligen Chance die Region und das Land stärken. Dornbirn fungiert dabei als Bannerstadt im Schulterschluss mit Feldkirch, Hohenems und der Region Bregenzerwald.“ ergänzt Bürgermeisterin Andrea Kaufmann. Nach den ermutigenden Ergebnissen der Vorbereitungen in den vergangenen Monaten geht es heuer um die Erstellung der Bewerbungsunterlagen.