Klostergasse und Lindenkreuzung: Sanierung im Rekordtempo

22.06.2018: Das Tempo der Bauarbeiten in der Klostergasse und der Lindenkreuzung war rekordverdächtig. Innerhalb von zwei Nächten und einem Tag wurde von der Firma Migu der gesamte Asphalt abgefräst und eine neue Deckschicht aufgebracht.

Die für die Nacht von Donnerstag auf Freitag vorgesehenen Markierungsarbeiten sind allerdings buchstäblich ins Wasser gefallen, Der gegen 21:00 Uhr einsetzende Regen hat der beauftragten Firma Bartenbach einen Strich durch die Rechnung gemacht – auf neuem Asphalt und bei Regen können solche Arbeiten nicht durchgeführt werden. In der Bahnhofstraße konnten die Schutzwege noch aufgemalt werden. Die restlichen Markierungsarbeiten werden in den kommenden Tagen bei laufendem Verkehr durchgeführt. Die Klostergasse und die Lindenkreuzung sind seit Freitag morgen wieder frei befahrbar.

Nach dem Abschluss der Bauarbeiten der BTV an der oberen Bahnhofstraße war es möglich, den Straßenbereich vor dem neuen Gebäude zu adaptieren. Gleichzeitig erfolgte die notwendige Sanierung der Klostergasse bis zur Riedgasse sowie der Kreuzung mit der Moosmahdstraße. Das Abfräsen des bestehenden Asphaltbelags sowie die Reparaturen an den Randsteinen und Kanaldeckeln sollten möglichst rasch abgewickelt werden. Deshalb wurde ein großer Teil der Arbeiten während der Nacht durchgeführt. Die Anrainerinnen und Anrainer wurden bereits im Vorfeld über die Baumaßnahmen und die zu erwartenden Lärmbelastungen in den Nachtstunden informiert. Die Stadt Dornbirn bedankt sich für das große Verständnis der Nachbarn, die in der Nacht der Fräsarbeiten wahrscheinlich wenig schlafen konnten. Es war geplant, diese wichtige innerstädtische Verbindung lediglich für zwei Tage zu sperren.

Die Lindenkreuzung ist eine wichtige Schnittstelle zwischen dem Stadtzentrum und dem Bahnhof. Die vor rund 10 Jahren erfolgte Änderung der Gestaltung sowie der Verkehrsregelung an der Kreuzung haben sich bewährt. Nach Abschluss der Bauarbeiten der BTV sollte eine weitere Verbesserung in diesem Bereich erfolgen. Gleichzeitig wurden auch notwendige Sanierungsarbeiten in der Klostergasse durchgeführt. Hier hatten sich mehrere Kanaldeckel abgesenkt. Auch der Deckbelag musste erneuert werden. Die Verkehrsbehinderungen aufgrund dieser Baustelle sollten möglichst kurzgehalten werden – deshalb die rasche Bauabwicklung und die Nachtarbeiten. Diese Vorgangsweise ist bei Projekten an besonders neuralgischen Stellen durchaus üblich.