Jahngasse wird Begegnungszone

11.12.2018: Nachdem der erste Abschnitt der Jahngasse in Dornbirn vor der Gebietskrankenkasse als Begegnungszone neu gestaltet wurde, soll im kommenden Jahr auch der Bereich bis zur inatura folgen.

Damit wird nicht nur der Verkehr in diesem Bereich beruhigt, auch die Vorplätze der Stadthalle und der neuen Stadtbibliothek werden neu gestaltet und damit attraktiver. Begegnungszonen schaffen ein besseres „Miteinander“ aller Verkehrsteilnehmer und bringen damit auch mehr Lebensqualität in die Stadt. „Die Erfahrungen des ersten Abschnitts haben gezeigt, dass das Konzept funktioniert. Vor allem für Fußgänger und Radfahrer im Stadtzentrum bringt diese Verkehrsberuhigung Vorteile,“ berichtet Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann. Die Dornbirner Stadtvertretung hat den entsprechenden Grundsatzbeschluss in ihrer jüngsten Sitzung gefasst.

Neben Fußgängerzonen sind Begegnungszonen ideale Gestaltungskonzepte für Stadtzentren. Begegnungszonen erlauben ein gutes „Miteinander“ – so lautet auch das Motto des Dornbirner Verkehrskonzepts – und verbessern die Aufenthaltsqualität des öffentlichen Straßenraums. Mit einem Geschwindigkeitsniveau von 20 km/h und gegenseitiger Rücksichtnahme wird auch die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer verbessert. „Die Stadt reagiert mit dieser Neugestaltung auf die städtebauliche Entwicklung in diesem Gebiet. Neben den Schulen (Mittelschule, Bundesgymnasium, Sonderpädagogisches Zentrum und Volksschule) wird vor allem auch die neue Stadtbibliothek besser an das Stadtzentrum angebunden. Der Fußweg vom Marktplatz in die neue Bibliothek bis zur inatura wird sicherer und attraktiver,“ ergänzt Stadtplanungsstadtrat Vizebürgermeister Mag. Martin Ruepp.

Über die Stadtbibliothek gibt es zudem eine verbesserte Verbindung zwischen der Jahngasse und der Schulgasse. Der gesamte Bereich bis zur inatura wird mit diesem Projekt noch besser an die Innenstadt angebunden. Teilflächen des Straßenraumes können sogar als erweiterte Grünflächen der Stadtbücherei gewonnen werden, was diese maßgeblich aufwertet. Die Planung der neuen Begegnungszone wurde vom Büro LAAC Architekten erstellt, die bereits die Erweiterung der Fußgängerzone in der Schulgasse und im Kirchenpark umgesetzt haben. Die Arbeiten werden noch vor dem Sommer in Angriff genommen und sollten bis Ende Sommer abgeschlossen sein.