Innenstadtentwicklung in Dornbirn

04.06.2018: Groß war das Interesse am Vortrag des renommierten Stadtmarketing-Experten Oskar Januschke vergangene Woche im Raiffeisenforum zum Thema „Innenstadtentwicklung“.

Am Beispiel der Entwicklung von Lienz, wo Oskar Januschke seit Jahren Projekte zur Aktivierung umgesetzt hat, wurden auch Möglichkeiten für Dornbirn erörtert. Damit die Dornbirner Innenstadt auch zukünftig Treffpunkt für die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger bleibt, hat Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann ein neues Innenstadt-Management gestartet. „Gemeinsam wollen wir für das Stadtzentrum die bestehenden Angebote weiterentwickeln aber auch neue Ideen entstehen lassen. Wichtig ist mir dabei, dass wir sowohl für die Stadt, als auch für die Akteure vor Ort neue Perspektiven und konkrete Lösungen schaffen.“ Mit dem Vortrag von Oskar Januschke wurden dazu weitere Impulse geschaffen.

Die Dynamik der Stadtentwicklung ist auch im Stadtzentrum Dornbirns erkennbar. Neben den großen Investitionen der Stadt wie der Stadtgarage, der Erweiterung der Fußgängerzone aber auch bei öffentlichen Einrichtungen wie aktuell der Neubau der Stadtbücherei, sind es auch Projekte von privaten Bauträgern, welche die Innenstadt beleben. Dazu kommen die regelmäßig stattfindenden Märkte und die Veranstaltungen auf und rund um den Marktplatz. Die laufende Vernetzung der Akteure, die in und rund um das Stadtzentrum tätigt sind, ist eines der Ziele des Innenstadt-Managements. Die Stadt Dornbirn und das Standort- und Gründerzentrum Dornbirn haben dazu zahlreiche Partner in der Innenstadt vom Handel, Gastronomie, Dienstleister bis hin zu Projektentwicklern und Anbietern vor Ort eingeladen.

„Über diesen Dialog wollen wir die Kooperationen verstärken und gemeinsam neue Ideen entwickeln, um den Herausforderungen, denen sich das Stadtzentrum zukünftig stellen muss, mit guten Konzepten begegnen zu können,“ ergänzt Bürgermeisterin Andrea Kaufmann. Stadtmarketingstadtrat Guntram Mäser: „Eine zukunftsorientierte Strategie für das Stadtzentrum sollte gemeinsam entwickelt werden. Es geht nicht nur darum, funktionierende Infrastruktur und ein professionelles Stadtmarketing anzubieten; Es gilt, das gemeinsame Ziel festigen und daran zu arbeiten.“