Größte Feuerwehrübung seit 10 Jahren

27.06.2019: Die Schlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Dornbirn am vergangenen Mittwoch hatte es in sich. Im Vorfeld der Weltgymnaestrada in Dornbirn wurde die Evakuierung von 110 Menschen aus dem Schulzentrum Lustenauerstraße geübt.

Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gymnaestrada sind in Schulen untergebracht. Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Diese Übung gehörte zu den größten, die es in Dornbirn in den vergangenen zehn Jahren gegeben hat – neben der Feuerwehr Dornbirn waren auch das Rote Kreuz, die Stadtpolizei, sowie der neu gebildete Einsatzleitungsstab der Stadt im Einsatz.“ Übungsannahme war ein Brand im Keller des Gebäudes, der zu einer Verrauchung des Stiegenhauses führte. Deshalb waren auch Spezialteams der Feuerwehr, unter anderem die Atemschutzgruppe, im Einsatz. Die Versorgung der Verletzten und die Registrierung der Opfer erfolgte durch das Rote Kreuz. Abgesichert wurde der Einsatzort von der Polizei. Die Zusammenarbeit der „Blaulichtorganisationen“ ist wichtig und funktioniert bestens.

Die Alarmierung erfolgte am Mittwoch, 26. Juni um 20:00 Uhr. Rund 120 Frauen und Männer der Feuerwehr Dornbirn waren gemeinsam mit dem Roten Kreuz im Einsatz, um die Rettungs- und Löscharbeiten durchzuführen. Für die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer war die Evakuierung gut sichtbar, insbesondere das Retten von Personen mittels Schiebeleiter. Nach der Evakuierung des Gebäudes wurden die Verletzten durch das Rote Kreuz betreut. Mit dem neuen Stadtbus wurden die geretteten Personen zum Feuerwehrhaus gebracht und dort auch versorgt. Für diese groß angelegte Übung haben sich rund 110 Statistinnen und Statisten zur Verfügung gestellt – zum Teil auch altgediente Feuerwehrpensionisten, sowie Mitglieder der Feuerwehrjugend und Schülerinnen und Schüler mit deren Eltern aus dem Schulzentrum Lustenauerstraße.

Professionell helfen
Die Freiwillige Feuerwehr Dornbirn als größte Wehr in Vorarlberg ist keine Berufsfeuerwehr, sondern funktioniert rein ehrenamtlich durch gut ausgebildete, motivierte und engagierte Männer und Frauen. Laufend werden die Mitglieder weitergebildet und auch technisch auf den neuesten Stand gebracht. Denn die Handhabe von der Drehleiter bis hin zur Atemschutzmaske muss im Ernstfall perfekt sitzen. Theoretische Schulungen zu Themen wie „Atemschutz“, „Brandlehre“ oder auch „Erste Hilfe“ sowie die jährliche große Schlussübung helfen dabei, beim wirklichen Einsatz schnell, effizient und professionell arbeiten zu können.