„Fritag am füfe“ in der Postgarage

18.11.2019: Groß war das Interesse am neuen Kreativstandort in der ehemaligen Postgarage im CAMPUS V in Dornbirn: Die Stadt hatte gemeinsam mit den Einrichtungen vor Ort zur Besichtigung im Rahmen der Veranstaltung „Fritag am füfe“ eingeladen.

Gekommen sind Interessierte aus allen Altersschichten; ein Zeichen, dass die Digitalisierung die gesamte Gesellschaft betrifft. „Mit dem Umbau der Postgarage wurde ein „Treibhaus für digitale Innovation“ geschaffen, in dem Digitalisierung auf Vorarlberger Art gelebt werden kann. Das große gemeinsame Ziel ist die Entwicklung marktfähiger digitaler Innovationen, die den Menschen nützen sollen“, beschreibt Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann die neue Einrichtung.

Wer hätte vor zehn Jahren, als die ersten „Smartphones“ auf den Markt kamen gedacht, dass mit dem Handy ein Parkticket gelöst werden, der tägliche Einkauf im Supermarkt bezahlt oder dem Schaffner das Zugticket digital vorgelegt werden kann? Wahrscheinlich niemand, weil über diese Anwendungen damals erst nachgedacht wurde. Programme, die die wir heute täglich verwenden, werden oftmals von Programmierern und kleinen Unternehmen entwickelt. Sie tun es zu Hause oder in kleinen Netzwerken zusammengeschlossen. Digitalisierungsstadtrat Julian Fässler: „Diese Labors bieten nicht nur ein kreatives Umfeld, sie lassen es auch zu, dass sich Ideen von der „Spinnerei“ zu anwendbaren Programmen und Produkten entwickeln lassen. Bei der Umsetzung bis zur Gründung eines Start-up Unternehmens wird hier beratend unterstützt.“

„Fritag am füfe“ eröffnet interessierten Besucherinnen und Besuchern regelmäßig einen Einblick in städtische Betriebe oder aktuelle Bauprojekte. Jede und Jeder sind dabei herzlich willkommen. „Der Blick hinter die Kulissen soll helfen, die Betriebe der Stadt besser kennen zu lernen, sowie sich über die aktuellen Bauprojekte und Neuerungen informieren zu können,“ erläutert Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann die Ziele von „Fritag am füfe.“ Im Gespräch mit den verantwortlichen Betriebs- oder Projektleitern, die bei diesen Terminen vor Ort sind, können mitunter auch aktuelle Fragen aus der Bevölkerung geklärt werden.