„Fritag am füfe“ im Krankenhaus Dornbirn

06.12.2017: Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher ließen es sich am vergangenen Freitag nicht nehmen, im Rahmen des Besichtigungsprogramms „Fritag am füfe“ den neuen Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach des Krankenhauses sowie den Baufortschritt der neuen OP-Säle vor Ort live zu erleben.

 „Das große Interesse der Dornbirnerinnen und Dornbirner zeigt die enge Verbundenheit der Bevölkerung mit unserem Krankenhaus,“ freut sich Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann. Den großen Ansturm zu bewältigen war eine Herausforderung, die mit Hilfe zahlreicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung und des Krankenhauses gut gemeistert wurde. Die Begeisterung der Gäste war jedenfalls groß. Die neue Landeplattform für die Hubschrauber mit knapp 660m2 ermöglichte einen atemberaubenden Blick über Dornbirn. Mit dem verlängerten Lift können Schwerstverletzte direkt in den Diagnose- und Operationsbereich gebracht werden. „Damit gewähren wir, als größter Gesundheitsversorger in der Region, die Primärversorgung der Patientinnen und Patienten. Diese direkte Verbindung verkürzt die Transportzeit und erhöht somit die Patientensicherheit“, betont Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.

22,5 Millionen Euro investiert die Stadt Dornbirn aktuell in den Zu- und Umbau des Stadtspitals, insbesondere in die Erneuerung des OP-Bereichs. Der Umbau bei laufendem Betrieb ist eine logistische Meisterleistung. Mit der Besichtigung der Baustelle wurden auch die neuen Dimensionen sichtbar. Eindrucksvoll ist die neue Ladeplattform auf 35 Meter Höhe. „Hubschrauber mit einer Länge bis zu 13,20 Meter und einem Maximalgewicht von 6 Tonnen dürfen auf dem Dach des städtischen Krankenhauses landen,“ ergänzt Hochbaustadtrat Walter Schönbeck. Die 22,40 mal 29,40 Meter große Plattform trägt die klassische Markierung: Ein H in roter Farbe auf einem weißen Kreuz. Dabei liegt der Querbalken des H im rechten Winkel zur Haupt An- und Abflugrichtung, die über möglichst wenig besiedeltes Gebiet führt. Die Investition ist strategisch wichtig, denn Helikopter-Transporte gewinnen an Bedeutung: Nicht nur für die Versorgung von Unfallopfern. Sondern auch bei Herzinfarkten oder Schlaganfällen wird die rasche Versorgung immer wichtiger.

Rund 20 Zentimeter trennen derzeit Baustelle vom OP-Bereich. Der Zu- und Umbau über Monate bei laufendem Betrieb ist eine logistische Meisterleistung. „Selbstverständlich ohne die Sicherheit und das Wohl der Patientinnen und Patienten sowie der OP-Teams zu gefährden“, so Krankenhausreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Ruepp. Jeder Bauabschnitt und jede Etappe haben ihre ganz eigenen Herausforderungen. Im aktuellen Bauabschnitt werden sieben gleichwertige Operationssäle, die auf der West- und Nordseite errichtet. Dabei dient einer, mit separatem Zugang, als sogenannter „Fast Track OP“ für kleine und kurze Eingriffe. Der Rundgang gewährt Einblick in die neue Dimension des OP-Bereichs.