Ein Dankeschön für großes Engagement

28.09.2018: Das Leben im Alter bringt einige Veränderungen mit sich. So ist es nicht immer selbstverständlich, dass ältere Menschen ihren Rückhalt in der Familie finden. Hier können die Seniorentreffpunkte zu Orten der Begegnung werden. Sie sind für die ältere Generation eine erfreuliche Abwechslung und zugleich für viele ein Mittelpunkt im gesellschaftlichen Leben. Um hier das ganze Jahr über ein vielfältiges Programm zu ermöglichen, engagieren sich rund 70 Ehrenamtliche und sorgen damit für Begeisterung. Der Tagesausflug zur Betriebsbesichtigung von Lustenauer Senf und einer Dampflokfahrt zur Rheinmündung war das Dankeschön für die Ehrenamtlichen. „Mit Herz sorgen diese Dornbirnerinnen und Dornbirner dafür, dass die Seniorentreffpunkte mitten im Leben stehen. Diese Mitarbeit macht unsere Stadt lebenswert“, betont Bürgermeisterin Dipl-Vw. Andrea Kaufmann.

Ausflug mit dem Rheinbähnle. (c) StadtDornbirn

Wie sich der Rhein und die Landschaft verändert. (c) StadtDornbirn

Einmal pro Woche wird von den Ehrenamtlichen ein abwechslungsreiches Programm für die rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Treffpunkte auf die Beine gestellt. So zählen neben Musik und Tanz vor allem Geselligkeit und gemütliche Atmosphäre zu den wichtigsten Gründen, warum die Gäste – wenn es die Gesundheit ermöglicht – keinen Treffpunkt auslassen. Der Ausflug für die Helferinnen und Helfer war ein Dankeschön für ihr großes Engagement. Gestärkt von einem Frühstück, das die Dornbirner Jugendwerkstätten zubereitet haben, ging es nach Lustenau. Ihren Senf dazugeben – das macht die Senfmüller-Familie Bösch schon aus Tradition. Seit über 100 Jahren sorgen sie so für die feine Würze und produzieren bis zu 300 Tonnen jährlich. Davon konnten sich die Helferinnen selbst überzeugen und auch neue Senfmischungen probieren. Nach der eindrücklichen und geschmackvollen Führung und einem Mittagessen warfen die Helferinnen und Helfer einen Blick in die Geschichte im Rhein-Schauen Museum. Wie sich der Rhein und die Landschaft verändert haben und was die Zukunft in Sachen Projekt Rhesi bringt. Höhepunkt war die Fahrt mit der nostalgischen Dampflokomotive, die seit 1920 im Einsatz ist. Durch eine wunderbare vielfältige Landschaft ging es durch das Naturschutzgebiet bis zur Rheinmündung.

Wesentlicher Beitrag für die Gesellschaft
Diese Damen und Herren sind – zum Teil schon seit Jahrzehnten – engagiert bei der Sache. Danke an jede Einzelne und jeden Einzelnen, der sich ehrenamtlich für Dornbirn engagiert. Sie sind eine unverzichtbare Stütze für unsere Gesellschaft“, so Stadträtin Marie-Louise Hinterauer. Dabei profitieren vom Ehrenamt beide Seiten: So gäbe es einerseits ohne Engagement kein so abwechslungsreiches Programm, anderseits hat das freiwillige Engagement auch für die Helferinnen und Helfer eine große Bedeutung. Sie übernehmen als Unterstützer eine wichtige Aufgabe und sind zugleich ein wichtiges Bindeglied zwischen den Generationen. Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann weiß um die Bedeutung des sozialen Rückhalts der Treffpunkte für die ältere Generation: „Gerade, wenn die Partnerin oder der Partner verstorben ist, finden viele ältere Menschen hier sozialen Anschluss und erleben Zusammenhalt bei gemeinsamen Ausflügen und Festen. Damit finden viele wieder Freude am Leben.“

Dornbirner Seniorentreffpunkte
• Kolpinghaus - Jahngasse jeden Montagnachmittag
• Haselstauden - Pfarrheim jeden ersten Dienstagnachmittag im Monat
• Hatlerdorf/Schoren – Pfarrsaal Schoren jeden Montagnachmittag
• Rohrbach – Pfarrheim jeden Montagnachmittag
• Oberdorf – Pfarrsaal jeden Dienstagnachmittag

Information und Kontakt
Wolfgang Pastor
T +43 5572 306 3308 
soziales(at)dornbirn.at