Dornbirn baut neue Wohnungen

03.04.2018: Nach dem Grundsatzbeschluss zur Erneuerung der Personalwohnhäuser in der Hinteren Achmühlerstraße vor rund einem Jahr, wurde nun in der jüngsten Sitzung der Dornbirner Stadtvertretung der Baubeschluss für die erste Etappe, das sind vorerst zwei neue Gebäude, gefasst.

Rund 6 Millionen Euro werden von der Stadt in dieses Projekt investiert. Gemeinsam mit dem geplanten zweiten Abschnitt werden in den vorgesehenen insgesamt vier Baukörpern 73 neue Wohnungen geschaffen. „Nach wie vor besteht dringender Bedarf an Startwohnungen für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitseinrichtungen aber auch in anderen Bereichen. Mit diesem Angebot bleibt die Stadt ein attraktiver Arbeitgeber für dringend benötigte Ärzte und Pflegefachkräfte,“ berichtet Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann. Mit dem Bau soll Anfang des kommenden Jahres begonnen werden. Die Bauzeit wird ungefähr 20 Monate betragen.

An der Stelle der in den 60-er-Jahren errichteten Personalwohnhäuser in der Hinteren Achmühlerstraße sollen in insgesamt vier neuen Gebäuden 73 neuen Wohnungen entstehen. Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Das Projekt soll in zwei Etappen mit jeweils zwei Gebäuden und insgesamt mehr als 3.535 m2 Wohnnutzfläche umgesetzt werden.“ Die beiden bestehenden Personalwohnhäuser wurden in den Jahren 1967/68 vor allem für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses und der Pflegeheime errichtet und weisen einen wirtschaftlich nicht mehr vertretbaren Sanierungsbedarf auf. Vor allem die Grundrisse der einzelnen Wohnungen sind nicht mehr zeitgemäß und die notwendige Sanierung der Lifte käme einem Neubau gleich. Die Investition der Stadt wird sich langfristig rechnen, da die Wohnungen nach Abschluss der Arbeiten vermietet werden.

Hochbaustadtrat Walter Schönbeck: "Die Stadt konnte vor rund 10 Jahren das angrenzende Grundstück erwerben. Auf den bestehenden und den zusätzlichen Flächen soll ein Projekt mit vier neuen Gebäuden umgesetzt werden." In der Vorbereitung des Projekts wurde eine städtebauliche Studie in Auftrag gegeben. Diese war auch die Grundlage für die weiteren Planungen. Die vier Baukörper werden vier- bis fünfgeschossig ausgeführt. Die Baukörper gliedern sich um eine zentrale Freifläche, die fußläufig mit jedem Haus und dem Campus-Areal vernetzt ist. Direkt am Achdamm ist eine öffentlich zugängliche Freifläche mit Bepflanzung und Sitzgelegenheiten vorgesehen. Geplant sind zwei Bauetappen, weil die bestehenden Häuser erst abgebrochen werden können, wenn die Bewohner in die zwei neuen östlichen Häuser umgezogen sind. Vorgesehen ist auch die Errichtung einer Tiefgarage.