Der Kunstraum Dornbirn zog das „Fritag am füfe“-Publikum an

20.03.2017: Über 60 Personen sind am 17. März der Einladung den Kunstraum Dornbirn im Rahmen einer „Fritag am füfe“-Veranstaltung zu besuchen und sich über die Einrichtung zu informieren gefolgt. Eingebettet im Stadtgarten befindet sich neben der „inatura – Erlebnis Naturschau“ die Montagehalle der ehemaligen Rüschwerke. Seit über 13 Jahren wird sie genutzt, um mit dem Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm zeitgenössische bildende Kunst zu präsentieren. Die Ausstellungen werden durch Vermittlungsaktivitäten, Künstlergespräche und Publikationen begleitet.

Auf dem Industrieareal der ehemaligen Rüschwerke wurde 2003 der Stadtgarten errichtet. Das Hauptgebäude und Werkhallen wurden für die inatura adaptiert. Eine Ausnahme bildet die sogenannte "alte Montagehalle". Sie blieb im Originalzustand als Beispiel Dornbirner Industriearchitektur bestehen und wird für Ausstellungen des Kunstraums Dornbirn genutzt. In der historischen Halle werden wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer bildender Kunst gezeigt. Die Halle zeichnet sich durch verschiedene Merkmale aus: dies sind einerseits die Dimensionen des Raumes, sowie dass sie noch im ursprünglichen Zustand erhalten ist und durch Einfall von Tageslicht erhellt wird. Diese Eigenheiten strahlen eine besondere Anziehungskraft auf Künstlerinnen und Künstler aus. Zahlreiche der gezeigten Großinstallationen werden daher speziell für diesen Raum gestaltet und zum Teil auch erst im Kunstraum geschaffen. Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Der Kunstraum hat sich in den letzten Jahren hervorragend entwickelt. Wir können stolz darauf sein, in Dornbirn eine Einrichtung zu haben, die weit über Dornbirn eine überregionale, internationale Bedeutung gewonnen hat.“

Dr. Ekkehard Bechtold vom Verein des Kunstraums freute sich über zahlreiche neue Besucher und stellte auch das kommende Jahresprogramm vor. Erstmals wird eine Ausstellung auch über die Wintermonate gezeigt werden und die Halle somit ganzjährig genutzt. Der Leiter Thomas Häusle betonte das Anliegen des Kunstraums zeitgenössische Kunst zu vermitteln und ermutigte die Besucherinnen und Besucher, sich mit den gezeigten Objekten auseinanderzusetzen. Im Anschluss an die Vorstellung des Kunstraums besuchten die Gäste die Ausstellung und waren von den gezeigten Objekten begeistert. Bis zum 14. Mai wird noch die Ausstellung von Asta Gröting „Die Geschichte der Werkzeuge ist das aufgeschlagene Buch der menschlichen Psychologie“ gezeigt.

Der nächste „Fritag am füfe“-Termin führt am 12. Mai in die K1 Kletterhalle, die seit Jahresbeginn von der Stadt Dornbirn betrieben wird.