Aktion Demenz - Schülerprojekt

20.11.2017: Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rund um die Pflege daheim“ fand kürzlich ein Vortrag von Dr. Josef Bachmann zum Thema „Demenzerkrankungen und Vorbeugemöglichkeiten“ im Rathaus Dornbirn statt.

 „Die Veranstaltung war der Startschuss für ein herausragendes Projekt im Rahmen der Aktion Demenz in Zusammenarbeit der Stadt Dornbirn und der Fachschule für wirtschaftliche Berufe Haselstauden,“ erläutert Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann. Die Schülerinnen lernten grundlegendes Wissen über die Erkrankung und deren Vorbeugemöglichkeiten. Im Februar des kommenden Jahres wird der Validationsexperte Wilfried Feurstein (Connexia) mit den Schülerinnen einen Workshop zum Thema „Wie gestalte ich einen respektvollen und gelingenden Umgang mit dementen Menschen“ durchführen. Gemeinsam wird erarbeitet, welche Kommunikations- und Umgangsformen mit dementen Menschen hilfreich sind.

„Höhepunkt des Projekts wird im April 2018 ein von der Stadt Dornbirn und den Schülerinnen der Fachschule für wirtschaftliche Berufe gemeinsam gestalteter Nachmittag sein, an dem mit einer Gruppe dementer Bewohnerinnen und Bewohner aus Dornbirn gekocht, dekoriert und gegessen wird,“ ergänzt Sozialstadträtin Marie-Louise Hinterauer. Das Engagement der Jugendlichen mit ihrer Pädagogin Frau Elisabeth Amann und das große Interesse beim Eingangsvortrag zeigen, wie wichtig und aktuell das Thema Demenz ist. Durch die stetig steigende Anzahl der älteren Bevölkerung wird auch eine Zunahme der an Demenz Erkrankten erwartet. Daher wird die Arbeit der Aktion Demenz – nämlich Aufklärung, Schulung und Inklusion von dementen Menschen- besonders auch in Zukunft einen Schwerpunkt darstellen.

Aktion Demenz
Demenz ist ein Thema, dem sich die Stadt Dornbirn schon seit vielen Jahren widmet. Vorrangig geht es dabei um die Betreuung von Betroffenen und Informationsveranstaltungen für Angehörige. Als Modellgemeinde der Aktion Demenz wird ein Akzent zur Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung gesetzt, um Menschen mit Demenz und deren Angehörigen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern.