Abwasserbeseitigung

Rund 98% des Dornbirner Gemeindegebietes sind über die Kanalisation an die Kläranlage (ARA) angeschlossen.

Die Kanalisierung des Stadtgebiets ist seit Jahren die größte Umweltinvestition der Stadt. Die aktuellen Neubauprojekte dienen der Erschließung der letzten „weißen Flecken“ von Dornbirn und dem Anschluss stadtnaher Bergparzellen.

In den vergangenen Jahren wurden die Bergparzellen am Haselstauder Berg bis Kreuzen an die städtischen Kanalisation angeschlossen. Die Fortsetzung bis Adelsgehr wird derzeit geprüft.

Im Dauersiedlungsgebiet von Ebnit wurde in den vergangenen Jahren ebenfalls eine Kanalisationsanlage und eine eigene Abwasserreinigunganlage gebaut und in Betrieb genommen.

Das Kanalnetz hat aktuell eine Länge von ca. 305 km.

Der weiteren Erschließung und Kanalsanierung sowie Erneuerung liegt ein von der Stadtvertretung im Jahr 2013 adaptierter „Kanalbau- und Investitionsplan“ zu Grunde. Rund € 57 Millionen wurden zwischen 1998 und 2013 in Kanalprojekte investiert.

Hauptaufgabe ist in den nächsten Jahren neben den laufenden Erschließungen der Neubaugebiete und der letzten Bergparzellen vor allem die Instandsetzung und Erneuerung des alten Kanalnetzes. Diese Arbeiten, die mittlerweile den Löwenanteil der Kosten verursachen, sind notwendig, um weiterhin die Betriebsicherheit zu gewährleisten und Umweltschäden zu vermeiden. Der regelmäßige Überprüfung und Pflege der bestehenden Anlagen sind weiters erhöhtes Augenmerk zu schenken, da dies weitaus günstiger ist als hohe Reparaturinvestitionen. Die regelmäßige Instandhaltung ist auch deshalb notwendig, um die laufenden Kosten, beispielsweise durch den Eintritt von so genanntem „Fremdwasser“, zu minimieren.  

Dipl.-Ing. Wirth Hermann
Amt der Stadt Dornbirn
Tiefbau
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