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Kleines Kind am Klettergerüst eines Spielplatzes, © Family Veldman
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Dornbirn lässt kein Kind zurück

Dornbirn lässt kein Kind zurück

Unter dem Dach von familieplus läuft das große Modellvorhaben "Dornbirn lässt kein Kind zurück".

Hintergrund

Gemeinsam mit dem Land Vorarlberg und den ebenfalls involvierten Gemeinden Bregenz, Wolfurt und Rankweil sowie der Regio Bregenzerwald und dem Stand Montafon sollen entwicklungsförderliche Lebenswelten und ein gelingendes Aufwachsen von der Geburt bis zum Einstieg in das Berufsleben geschaffen und ermöglicht werden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden im Rahmen des Projektes „Dornbirn lässt kein Kind zurück“ die präventiven, also vorbeugenden Angebote für Familien aus allen Lebensbereichen miteinander verknüpft, um mögliche Lücken zu schließen und um ein umfassendes und tragfähiges Netz für Kinder, Jugendliche, Eltern zu spannen. Somit sorgen alle in der Stadt Dornbirn dafür, dass sich Kinder, Jugendliche und ihre Familien wohlfühlen und sich entfalten können.

Die Sozialberichterstattung aus einem Guss des Landes Vorarlberg, bei welchem auch Dornbirn mit dabei ist, analysiert sozialräumliche Kennzahlen. Dadurch verfügt die Stadt über fundierte Grundlagen zur Identifizierung von Handlungsfeldern, Festlegung von Zielen und zur Entwicklung regionsspezifischer Präventionsmaßnahmen.

Carla Frei MA
T +43 5572 306 4320
M +43 676 833064320

Stadt Dornbirn
Familien, Kinder und Schulen
Rathausplatz 2, 6850 Dornbirn
carla.frei​(at)​dornbirn.at

Ziele und Vorhaben

Mit dem Modellvorhaben „Dornbirn lässt kein Kind zurück“ sollen jene Strukturen aufgebaut werden, die eine möglichst lückenlose Begleitung dieses Entwicklungsweges der Kinder ermöglicht. Dabei sind zahlreiche Bereiche zu berücksichtigen. Wie schon im Projekt „familieplus“ wird das Thema Familien nicht nur auf Bereiche wie Kinderbetreuung oder Bildung beschränkt. Ebenso wichtig ist es, dass die Kinder behütet und stressfrei aufwachsen können, dass sie Freunde haben, dass die Nachbarschaften funktionieren, dass Freizeiteinrichtungen und –angebote verfügbar sind.

Ein weiteres Vorhaben von „Dornbirn lässt kein Kind zurück“ ist die Sensibilisierung der Bevölkerung für Vielfalt und Umgang mit belastenden Situationen und belasteten Familien. Im Zuge dessen sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt, wie aber auch Professionelle in diesem Themenbereich geschult werden. In der Dornbirn Akademie entsteht für städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu ein passendes Programm.

Grafische Darstellung Dornbirn lässt kein Kind zurück
Grafische Darstellung Dornbirn lässt kein Kind zurück, © Stadt Dornbirn

Netzwerktreffen

Bereits zum dritten Mal sollte im Mai 2020 das jährliche Netzwerktreffen im Kulturhaus in Dornbirn stattfinden. Unter dem Titel „Was kommt an? Bildungs- und Erziehungspartnerschaft im Fokus“ war ein vielversprechender Abend geplant. Auf Grund von Covid-19 musste die Veranstaltung jedoch abgesagt werden. Um die Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner über die aktuellen Themen und Fortschritte in „Dornbirn lässt kein Kind zurück“ auf dem Laufenden zu halten, wurden drei Videos erstellt, in denen die Inhalte des Netzwerktreffens präsentiert werden.  

Eine Einleitung in das Thema des Netzwerktreffens bietet das Video „Was kommt an?“
Im vergangenen Projektjahr wurde das Netzwerk um die Präventionskette der 0-6-Jährigen gefestigt und dabei verschiedenste Schwerpunkte gesetzt. Im Video „Projektbericht“ geben Carla Frei MA und Dr. Simon Burtscher-Mathis einen Einblick in diese aktuellen Entwicklungen. Als exemplarisches Produkt der Kooperation im Netzwerk um die Präventionskette wird der Orientierungsrahmen „Bewegungsentwicklung“ von Mathias Bechter der aks gesundheit GmbH präsentiert.

2020 ergänzte Ulrike Porod MA die Erhebung des Ist-Standes zum Thema „Bildungs- und Erziehungspartnerschaft“ bei Fachkräften in elementarpädagogischen Einrichtungen durch die Perspektive der Eltern. Die Ergebnisse der Elternbefragung werden im Video „Ergebnispräsentation“ vorgestellt.

Netzwerktreffen Dornbirn lässt kein Kind zurück im Kulturhaus im Juni 2019
Netzwerktreffen Dornbirn lässt kein Kind zurück im Kulturhaus im Juni 2019, © STADT_DORNBIRN

Was ist eine Präventionskette?

Das Modell der Präventionskette ist ein Instrument, das der Stadt Dornbirn zum Aufbau einer Kooperationsstruktur zur Abstimmung der Angebote für Kinder und Eltern im Rahmen von „Dornbirn lässt kein Kind zurück“ dient. Zentraler Ausgangspunkt sind die Lebens- und Entwicklungsphasen eines Kindes und die damit verbundenen Bedürfnisse und Bedarfe. Das Ziel ist die bestmögliche Unterstützung aller Kinder. Zu diesem Zweck werden die Angebote in der Präventionskette aufeinander abgestimmt und auch die Übergänge zwischen den Angeboten gestaltet.

Die Stadt übernimmt damit die Koordination der Kooperation und verfolgt langfristig das Ziel Kooperationskulturen zu schaffen, die sicherstellen, dass kein Kind zurückgelassen wird. Die Ausgangsbasis für die Kooperation bildet das gemeinsame Anliegen das Wohl aller Kinder sicherzustellen. Neu ist der Zugang konsequent aus der Sichtweise des Kindes und der Eltern zu denken. Das bedeutet, dass wir die bestehenden Angebote in einer neuen Kooperationsstruktur aus der Sicht des Kindes zum Wohle des Kindes aufeinander abstimmen.

Geschichte und Meilensteine

Seit September 2018:

Fachforen

Vom Kind aus gedacht, wurden die Angebote und die Systempartnerinnen und Systempartner der Stadt Dornbirn vernetzt und die Präventionskette im Bereich der 0-6jährigen Kinder gefestigt. Dazu haben die Akteure der verschiedensten Einrichtungen in Fachforen und Arbeitsgruppen intensiv miteinander gearbeitet. Eingeladen waren Akteure und SystempartnerInnen aus den Bereichen Spielgruppe/Kleinkindbetreuung, Kindergarten, Sprache und Freizeit, Anlauf-, Info- und Beratungsstellen. Entstanden sind Produkte für die Familien, wie aber auch für die Systempartner. Beispielsweise die Übersicht „Wir fürs Kind“. In dieser Broschüre sind die Angebote und Institutionen für Eltern/Erziehungsberechtigte, Familien und Kinder mit dem Schwerpunkt 0 bis 6-Jährige in einer Übersicht zusammengefasst. Dadurch sollen alle Systempartner über die jeweils anderen Angebote Bescheid wissen, gut vernetzt sein und passgenauer weitervermitteln können.

Bildungs- und Erziehungspartnerschaft im Kindergarten

Mit dem Netzwerktreffen vom 6. Juni 2019 wurde der Startschuss für den Aufbau gelingender Bildungs- und Erziehungspartnerschaften in den Kindergärten gelegt. Die Kindheitspädagogin Sibylle Fischer referierte in ihrer Keynote Speech „Ohne Eltern geht es nicht – Zusammenarbeit mit Familien“ zu dem Thema „Bildungs- und Erziehungspartnerschaft“.
Die Stadt Dornbirn lud alle elementarpädagogischen Einrichtungen zu einer Online-Befragung ein, um zu erheben, wie Bildungspartnerschaft mit Eltern aktuell gelebt wird. Insgesamt konnten die Antworten von 136 pädagogischen Fachkräften ausgewertet werden. Davon sind 77 in Kindergärten tätig, 53 in Kleinkindbetreuungseinrichtungen und sechs in Spielgruppen. Im Jahr 2020 wird die Perspektive der Erziehungsberechtigten zu diesem Thema in einer erneuten Umfrage erfasst. Um qualitativ hochwertige Entwicklungen anstreben zu können, wird an der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft schwerpunktmässig weitergearbeitet.

Arbeitsgruppe Übergänge

In einer Gruppe von Pädagoginnen aus Spielgruppen, Kleinkindbetreuung und Kindergärten wurde gemeinsam das Thema Übergang in den Kindergarten bearbeitet. Zentrale Ergebnisse sind ein standardisierter Übergabebogen, der ab 2020 in Dornbirn verwendet werden soll. Zudem gibt es neu entwickelte Mindeststandards, die in Bezug auf den Übergang gelten sollten. 

Orientierungsrahmen

Ein weiteres sehr hilfreiches und einzigartiges Instrument, sind die sogenannten Orientierungsrahmen. Darin werden, aus der Sicht des Kindes, zentrale Entwicklungsthemen aufbereitet. Die Themen Sprachentwicklung und Bindungsentwicklung stehen bereits zur Verfügung. Im nächsten Jahr wird die Bewegungsentwicklung in Form eines Orientierungsrahmens erarbeitet.

Baby-Start-Paket

Das Baby-Start-Paket wurde durch die Kampagne #jedemKindeinBaum noch attraktiver und mittlerweile holen über 80 % der frischgebackenen Eltern das Startpaket ab. Die Broschüre #Elternwissen komplettieren dieses hochwertige Paket.

#Elternwissen

Familien erhalten entsprechend dem Entwicklungsalter ihres Kindes Informationen. Zentral ist dabei, dass Eltern aus der Perspektive des Kindes über dessen Entwicklungsschritte, Bedürfnisse, etc. informiert werden und Informationen über passende Anlaufstellen erhalten.

Seminarreihe „Gefragt bist du“

Für alle, die in Dornbirn mit Kindern arbeiten, gibt es die Seminarreihe „Gefragt bist du“. Dies ist ein stadtinternes Fortbildungsprogramm, welches gezielt die Inhalte von „Dornbirn lässt kein Kind zurück“ an die Fachpersonen weitervermittelt.

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