Stadtgarten

Mit der Errichtung des Stadtgartens mitten im Zentrum wurde  das Kernstück des städtischen Grünsystems realisiert. Das Areal umfasst das ca. 2,5 Hektar große aufgelassene Betriebsgelände der ehemaligen Rüsch-Werke in der Innenstadt, nur wenige Gehminuten vom Marktplatz entfernt.

In die Werkshallen der ehemaligen Gießerei und Dreherei ist nach Umbau und Sanierung die Vorarlberger Naturschau mit dem neuen Namen "inatura" übersiedelt. Die urbane Symbiose von Stadtgarten und inatura hat als Identifikationspunkt für die Gartenstadt und für die Grünflächenversorgung der Bewohner und Besucher gesamtstädtische und regionale Bedeutung.

Urbane Symbiose - Stadtgarten und inatura
Der landschaftsarchitektonische Entwurf gliedert das Areal auf sehr konsequente Weise in verschiedene gestalterische Felder, die als Teilgärten auch für sich selbst stehen können und in ihrer Individualität zugleich ein organisches Gesamtbild ergeben. Das Ensemble einer revitalisierten Industriearchitektur ist in Freiräume unterschiedlichsten Zuschnitts eingebettet und zugleich Rahmen für urbane Plätze.

Dreherei, alte Gießerei und Montagehalle bilden einen dreiseitigen Hof, den Rüsch-Hof, der als vielseitig nutzbarer Stadtplatz mit einem Brunnen und rotblättrigen Ahornbäumen gestaltet ist.

Ein zentrales Element des Stadtgartens ist das große Wasserbecken mit der Pergola.

Im Hauptzugang des Stadtgartens ist ein Arboretum angelegt, das auf einer "imaginären Weltkarte" 50 Bäume nach Kontinenten zusammenfasst. In den Baumreihen aus Ginko, Blauglöckchenbaum, Taschentuchbaum, Scharlacheiche usw. entstehen im Wandel der Tages- und Jahreszeiten Bereiche unterschiedlicher Dichte und Stimmung.

DI Stefan Burtscher
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