Zum Haupt-Inhalt
Personen unterschiedlicher Herkunft unterhalten sich angeregt an einem langen Tisch
Personen unterschiedlicher Herkunft unterhalten sich angeregt an einem langen Tisch, © Stadt Dornbirn
Personen unterschiedlicher Herkunft unterhalten sich angeregt an einem langen Tisch
Personen unterschiedlicher Herkunft unterhalten sich angeregt an einem langen Tisch, © Stadt Dornbirn

Begegnung

Begegnung

Zum guten Zusammenleben gehört es, zusammen zu leben, Begegnung möglich zu machen und einander wahrzunehmen. In Dornbirn findet Begegnung tagtäglich statt - im privaten wie im öffentlichen Bereich. Auch einige städtische Angebote befassen sich explizit mit dem Thema Begegnung.

Speed Dating

Ein fremdes Gegenüber und fünf Minuten Zeit zum Reden. Das sind die Zutaten eines so genannten Speed-Datings. Was ursprünglich helfen sollte, den Mann oder die Frau fürs Leben zu finden, kann auch in anderem gesellschaftlichem Kontext ein wertvolles Instrument sein. Im Herbst 2019 fand im Stadtpark rund um die inatura das erste Speed Dating statt. 28 Personen unterschiedlichster Herkunft nahmen vis-à-vis Platz und hatten immer ein paar Minuten Zeit um über eine Frage zu reden. Inhaltlich ging es darum, wie wir gerne in unserer Stadt leben wollen. 

Hintergrund dazu ist das Leitbild „ZusammenLeben in Dornbirn“, in dem sich ein wesentlicher Teil auf die Möglichkeit zur Begegnung untereinander konzentriert. Es braucht ganz einfache Anlässe zu echter Begegnung und gegenseitigem Kennenlernen, verbunden mit der Möglichkeit dadurch Barrieren abzuschaffen und Beziehungen in der Bevölkerung herzustellen. Denn durch den persönlichen Kontakt und Austausch lernen die Beteiligten Unterschiede und Gemeinsamkeiten besser einzuschätzen. So werden sehr rasch Vorurteile ab- und Kompetenzen aufgebaut.

Elisabeth Planinger MSc
T +43 5572 3063103
M +43 676 833063103

Stadt Dornbirn
Gesundheit und Sozialplanung
Rathausplatz 2, 6850 Dornbirn
elisabeth.planinger​(at)​dornbirn.at

Interkulturelle Begegnungsplattform

Die Stadt Dornbirn hat sich zum Ziel gesetzt, die hier ansässigen Migrantenvereine besser kennen zu lernen und untereinander mehr Vernetzungsmöglichkeiten zu schaffen. In Dornbirn leben Menschen aus 118 Nationen. Viele haben sich in Vereinen zusammengeschlossen und pflegen dort ihre kulturellen Schätze weiter. Ihr Vereinsleben geht oft weit über die Pflege der Herkunftskultur hinaus. So sind sie neben den Kulturvereinen auch soziale Treffpunkte, Jugendinitiativen und Sportvereine oder auch Gebetsstätten.

Jede Gemeinschaft betreibt ihr eigenes Vereinsleben. Untereinander sind die unterschiedlichen Gruppen allerdings wenig vernetzt. Ebenso ist der Kontakt zur Stadt und den städtischen Einrichtungen meistens nur im Bedarfsfall gegeben. Die interkulturelle Begegnungsplattform Dornbirn bietet die Möglichkeit der Vernetzung untereinander sowie zur wechselseitigen Intensivierung der Kontakte der Stadt zu den Vereinen und umgekehrt.
Die Teilnehmer kommen aus Vereinen unterschiedlicher Herkunftsländer. Der Kreis soll nach und nach durch weitere Länder und Teilnehmende ergänzt und bereichert werden und stellt eine offene Plattform dar, die außer dem zuständigen Stadtrat nicht politisch besetzt ist und der Politik auch keine Anweisungen gibt. 

Das erste Treffen fand im November 2013 statt. Vorsitzender der interkulturellen Begegnungsplattform Dornbirn ist der zuständige Stadtrat für interkulturelles Zusammenleben.
Die Austauschtreffen finden zwei bis drei Mal pro Jahr statt.
Im September 2017 wurde mit der bereits 10. Plattform ein kleines Jubiläum gefeiert.

Interkulturelles Lehrlingsseminar

Damit das Fremde nicht fremd bleibt, gibt es regelmäßig ein interkulturelles Seminar für Lehrlinge in der öffentlichen Verwaltung. Dornbirn ist hierbei Teil eines Netzwerkes mit acht Städten aus drei Ländenr rund um den Bodensee, die ihren jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den richtigen Umgang mit Menschen aus anderen Kulturkreisen vermitteln wollen.
Den Lehrlingen aus verschiedenen Städten im Bodenseeraum soll durch dieses Seminar ein neuer Blickwinkel auf das Thema "Umgang mit Fremden" ermöglicht werden. Auch sollen sie dadurch mehr Sicherheit in interkulturellen Begegnungen erlangen. Den zukünftigen Verwaltungsangestellten soll es im Alltag gelingen, Verständnis, gegenseitigen Respekt, Toleranz und Akzeptanz zu zeigen.
Die Seminare finden jährlich an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Terminen statt, um allen Teilnehmenden aus mehreren Städten rund um den Bodensee die Möglichkeit der Teilnahme zu bieten.

Entstehung

Entwickelt wurde dieses Angebot im Rahmen des Interreg IIIA-Projektes "Lernende Verwaltungen", das mehrere Städte aus drei Ländern rund um den Bodensee über die Grenzen hinweg verbindet. Es bietet öffentlichen Verwaltungen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, eine Plattform zum grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch unter dem Motto "Miteinander arbeiten - voneinander lernen!"

Elisabeth Planinger MSc
T +43 5572 3063103
M +43 676 833063103

Stadt Dornbirn
Gesundheit und Sozialplanung
Rathausplatz 2, 6850 Dornbirn
elisabeth.planinger​(at)​dornbirn.at

Zum Seitenanfang