Partnerstädte von Dornbirn

Die Stadt Dornbirn hat drei Partnerstädte:

Städtepartnerschaften haben zum Ziel, die Bürgerinnen und Bürger unterschiedlicher Länder und Kulturen miteinander zu vernetzen. Dies geschieht beispielsweise über Kooperationen von Schulen, Jugendgruppen oder kulturellen Initiativen. Auch die Verwaltungen der Partnerstädte sollen durch die gegenseitigen Kontakte voneinander lernen. Die Stadt Dornbirn unterstützt Austauschprojekte durch das Herstellen von Kontakten mit den Partnerstädten und bei Bedarf anhand eigener Richtlinien auch mit einem kleinen finanziellen Beitrag.

Kecskemét und Dornbirn verbindet eine langjährige Partnerschaft, die noch vor der Öffnung des „Eisernen Vorhangs“ die Grenzen nach Ungarn durchlässig machte. Die internationalen Kontakte, die Kecskemét damals verstärkt knüpfte, waren für den Aufbau der Stadt nach dem Zerfall des kommunistischen Regimes und für den Weg in die Europäische Union sehr wichtig. In den ersten Jahren besuchten verschiedene Delegationen aus der Verwaltung die Stadt Dornbirn. Sie wollten sich damals vor allem über die verschiedenen Modelle der Daseinsversorgung (Wasserversorgung, Müllentsorgung, etc.) informieren. Heute befindet sich die Partnerschaft auf Augenhöhe.  

Sélestat und Dornbirn haben durch den gemeinsamen alemannischen Dialekt, vermittelt durch Elsässische und Dornbirner Mundart-Autoren zueinander gefunden. Die Stadt an der Grenze zu Deutschland ist ca. 3 Stunden Fahrzeit entfernt und kann auf eine reiche, vor allem im Mittelalter begründete Kultur verweisen. In Sélestat wird sowohl französisch als auch deutsch gesprochen. Das Elsass war in den vergangenen Jahrzehnten stark umkämpft und gehörte über längere Zeitepochen sowohl zu Frankreich als auch zu Deutschland. Der Dialekt kommt noch aus der Zeit der Alemannischen Besiedlung.  

Dubuque (IA) war während der großen Auswandererwelle in die USA für mehr als 220 Dornbirnerinnen und Dornbirner der Brückenkopf in die neue Welt. Wichtige Anlaufstelle war damals Josef Andrä Rhomberg, der nach seiner Emigration aus Dornbirn zu einem wichtigen und geachteten Bürger Dubuques aufstieg und den Dornbirnern in Dubuque Arbeit und Unterkunft gab. In Dubuque ist eine wichtige Straße nach ihm benannt und auf dem Friedhof der Stadt sind immer noch zahlreiche Dornbirner Namen vertreten. Darüber hinaus pflegt Dornbirn intensive Kontakte zur „Drexel University“ in Philadelphia, die vom Sohn des berühmtesten Dornbirner Auswanderers, Franz Martin Drexel, begründet wurde. Die Geschichte dieser Auswandererwelle in die USA wurde von Meinrad Pichler in einem Buch dokumentiert.  

Förderungen für Austauschprojekte

Die Stadt Dornbirn stellt für Austauschprojekte von Vereinen und Gruppen Fördermittel zur Verfügung. Diese können als Reisekostenzuschuss gewährt werden. Eine wesentliche Voraussetzung ist ein Besuch einer Dornbirner Gruppe in einer Partnerstadt sowie ein Gegenbesuch.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Abteilung Stadtkommunikation.

Mag. Hämmerle Ralf
Amt der Stadt Dornbirn
Stadtkommunikation
Rathausplatz 2
6850 Dornbirn
Telefon: +43 5572 306 1200
Fax: +43 5572 306 1028
E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit(at)dornbirn.at 1200.000

Thurnher Eva
Amt der Stadt Dornbirn
Stadtkommunikation
Rathausplatz 2
6850 Dornbirn
Telefon: +43 5572 306 1204
Fax: +43 5572 306 1028
E-Mail: eva.thurnher(at)dornbirn.at 1200.004

Ing. Charlotte Erhart
Amt der Stadt Dornbirn
Stadtkommunikation
Rathausplatz 2
6850 Dornbirn
Telefon: +43 5572 306 1201
Fax: +43 5572 306 1028
E-Mail: charlotte.erhart(at)dornbirn.at

Kecskemét - Ungarn

Sélestat, Elsass - Frankreich

Dubuque (Iowa) - USA