Dornbirn Online

Bilderleiste Aktuell

Top Links

 Dornbirn Online  >  News Anzeigen

29.05.2012 -

Architekturtage 2012

Unter dem Motto „anders als geWohnt“ rücken die Architekturtage 2012 das Thema Architektur und Wohnen für zwei Tage (1. und 2. Juni) in den Mittelpunkt des Interesses.

Anders als geWohnt!

Anders als geWohnt!

22 Veranstaltungen und 11 Ausstellungen - veranstaltet vom vai Vorarlberger Architektur Institut - verwandeln das Zentrum von Dornbirn in ein Architekturfestival. Der Weg in die Stadt lohnt sich, es gibt viel zu erleben!

AUSSTELLUNGEN
Neben den einzelnen Veranstaltungen der Architekturtage, die wir in früheren Ausgaben bereits vorgestellt haben, finden verschiedene Ausstellungen statt: Künstlerische Installationen, Interventionen im öffentlichen Raum und Architekturausstellungen. Es handelt sich dabei jeweils um einmalige Aktionen, denn all das gibt es nur zwei Tage lang zu sehen!

1 Kunstausstellung

Wonên, das alte Wort für Wohnung, heißt zufrieden sein und bleiben. Das bedeutet: einen Ort finden, an dem man sich häuslich einrichtet, der Freiheit symbolisiert, an dem man sich wohlfühlt. Wohnung und Heim schützen vor der Natur, bieten Rückzugsmöglichkeit, schaffen Sicherheit und Freiraum. Doch Wohnen findet auch unter Zwängen und in sozialen Grenzen statt.

Anlässlich der Architekturtage nehmen Künstler das vielschichtige Thema in den Blick. Eine dezentrale Kunstausstellung an sechs verschiedenen Orten zieht sich gleich einem „Kunstband“ durch das Stadtzentrum. Bei den Stationen handelt es sich jeweils um Orte, an denen im weitesten Sinn gewohnt wird: Eine alte Villa, ein modernes Mehrfamilienhaus, ein Bürogebäude, ein Hotel, ein Kino und das Wartehäuschen der Busstation am Rathaus. Zwölf Installationen und Videoarbeiten von Künstlern aus Vorarlberg - und in einem Fall von Studenten aus Wien - fragen an diesen Orten danach, was Wohnen bedeuten kann. Ihre Arbeiten formulieren jeweils persönliche Stellungnahmen und versprechen Ideenreichtum, Inspiration und Diskussionsstoff.

Künstlerische Positionen
Fr, 1. Juni und Sa, 2. Juni je 11.00-18.00 Uhr

Haus Goethestrasse 4

Das ist kein René Magritte
Alfred Graf

Schöner Wohnen
Carmen Pfanner

Ohne Titel
 Roman Fehr

Rathausplatz, Bushaltestelle (Seite Stadtmuseum)

Miete Strom Gas
Karl-Heinz Ströhle
 
Hotel Martinspark, Mozartstrasse 2

Die tätowierte Grille
Christoph Aigner

Kratzbaum
Edith Hofer

Miete Strom Gas
Klasse Kunst und kommunikative Praxis von Karl-Heinz Ströhle,
Universität für angewandte Kunst in Wien

Penthausetage Dr. Anton-Schneider-Strasse 2

Planänderung oder die Korrektur im Raum
Franz Türtscher

Objekt #35
Markus Mallin

Ohne Titel
Marbod Fritsch

Office am Rathaus, Rathausplatz 4
Living Suspended
tat ort (Alexandra Berlinger, Wolfgang Fiel)

Kino Welt-Lichtspiele, Schulgasse 2
Traumhäuser
Kraft Architekten und Madame Mohr,
Kurzfilm und Ausstellung (mit Fotografien aus und zum Film)

Der Kunst-Parcours durch die Stadt lässt sich auch im Rahmen einer Führung
erkunden, inkl. Gespräche mit Künstlern und Künstlerinnen vor Ort:
Fr, 1. Juni 16.00-18.30 Uhr und Sa, 2. Juni 14.00-16.30 Uhr
Treffpunkt: Goethestrasse 4
Organisation: vai Vorarlberger Architektur Institut
Anmeldung und Information: +43 5572/51169, info@v-a-i.at

2 Interventionen im öffentlichen Raum
Interventionen als Denkanstoß: Was passiert, wenn die Grenzen des Privaten verschwinden, Innenraum zum Aussenraum und Privates öffentlich wird? Zwei Semesterprojekte von ArchitekturstudentInnen der Universität Liechtenstein beziehen dazu Stellung und verändern das gewohnte Gesicht der Stadt:

Offensichtliche Privatangelegenheiten
Fr, 1. Juni und Sa, 2. Juni je 11.00-18.00 Uhr
Gebäude Schulgasse/Ecke Mozartstraße

Privatangelegenheiten grenzen sich räumlichen gegen die Öffentlichkeit ab. Umgekehrt reagiert die Umwelt irritiert, sobald Privates nach außen gekehrt wird, ins Öffentliche ausufert. Ein radikaler Schnitt in die Fassade eines teilweise nicht genutzten Gebäudes im Zentrum von Dornbirn macht die Spuren des Privaten sichtbar. Der Einblick legt eine Hinterlassenschaft von Vertrauensverhältnissen und Heimlichkeiten frei.

Halböffentlicher Raum / VOLL DANEBEN
Fr, 1. Juni und Sa, 2. Juni je 11.00-18.00 Uhr
Stadtzentrum Dornbirn

Jeden Tag läuft man daran vorbei, am gewohnten Platz in der Stadt: Plötzlich steht da etwas, das dort nicht hingehört - oder doch? Dieser temporäre Eingriff in den Zwischenraum, der soziales Zusammenleben in der Stadt initiiert, versteht sich als bewusster „Stolperstein“. - Mehr wird nicht noch nicht verraten.
Kooperation: Universität Liechtenstein (DI Kathrin Aste und DI Hugo Dworzak)

3 Architekturausstellungen

architecten de vylder vinck taillieu
Fr, 1. Juni und Sa, 2. Juni je 11.00-17.00 Uhr
vai Vorarlberger Architektur Institut
Marktstrasse 33

Flandern entwickelt sich gegenwärtig zu einem Hotspot der zeitgenössischen Baukunst, zu einem Architekturkosmos mit eigenen Prinzipien. Zu den eindeutigen Protagonisten dieser Architekturszene gehören Jan De Vylder, Inge Vinck und Jo Taillieu. Mit ihren Bauten - ob Wohn- oder Kulturgebäude - machen sie vor, wie Architektur jenseits des Gewohnten aussehen kann: Funktionen werden neu definiert, Proportionen flexibel interpretiert und Materialien anders kombiniert.
Jan De Vylder selbst formuliert den Arbeitsstil von architecten de vylder vinck taillieu als entschiedene Haltung: „Let’s do what we never should do“, - einfach mit Normen und Konventionen spielen und das Mögliche zulassen! Diese Einstellung prägt auch die Inszenierung ihrer umfassenden Werkschau im Vorarlberger Architektur Institut - der ersten im deutschsprachigen Raum -, für die das Trio aus Gent ein eigenes Gestaltungskonzept entwickelt hat.

Führungen durch die Ausstellung:
Fr, 1. Juni 14.00-15.00 Uhr und Sa, 2. Juni 11.00-12.00Uhr
Organisation: vai – Vorarlberger Architektur Institut
Anmeldung und Information: +43 5572/51169, info@v-a-i.at

Islamischer Friedhof Altach
Geschichte und Architektur
Fr, 1. und Sa, 2. Juni 11.00-18.00 Uhr
Goethestrasse 4

In Altach ist es in einem gemeindeübergreifenden Friedhofsprojekt gelungen, Gräberfeld und Andachtsraum nach Vorstellungen des Islam einzurichten – ein Beispiel erfolgreicher Integration. Die Ausstellung macht den Entstehungsprozess und die Gestaltung des Friedhofs durch den Dornbirner Architekten Bernardo Bader und die Architektin/Künstlerin Azra Akšamija (Cambridge, USA) nachvollziehbar.

Projektvorstellung in der Ausstellung:
Fr, 1. Juni 15.00-16.00 Uhr

Mit: Bernardo Bader, Architekt, Azra Akšamija, Architektin/Künstlerin, Jusuf Mesic, Architekt und Mitglied der Arbeitsgruppe Bau, Attila Dincer, Sprecher der Islamischen Gemeinschaften im Prozess Islamischer Friedhof und Mitglied der Arbeitsgruppe Bau, Gottfried Brändle, Bürgermeister Gemeinde Altach und Eva Grabherr, okay. zusammen leben, Prozessbegleitung Islamischer Friedhof Altach

Kooperation: okay. zusammen leben / Architekt Bernardo Bader

Mail an Redaktion

Kontakt

Amt der Stadt Dornbirn
Rathausplatz 2
6850 Dornbirn
stadt@dornbirn.at
Tel. +43 5572 306
Fax. +43 5572 306-1008

Karl Markovics
& Gottlieb Wallisch

Konzertlesung
"Bad Boy of Music"
9. Mai 2014 
Kulturhaus

Everlast
Support: Sam Green &
the Midnight Heist Acoustic Set
9. Mai 2014
Conrad Sohm

1st Acoustic Music Night
Lorraine Jordan, Ray Cooper,
Anna Massie & Mairearad Green
16. Mai 2014
Spielboden

Zimmersuche