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Naturschutz

Wachtelkönig“ auf dem Mittleren Gleggenweg im Sommer 2009 - © Hubert Salzgeber, Dornbirn
"Wachtelkönig" auf dem Mittleren Gleggenweg im Sommer 2009 - © Hubert Salzgeber, Dornbirn
  • Natura 2000 Schutzgebiete
    Natura 2000-Gebiete werden von der Europäischen Union ausgezeichnet. Sie sind  landschaftlich wertvolle Gebiete, die Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten bieten.  Das Besondere daran ist ihre europaweite Einzigartigkeit.  Wir dürfen stolz darauf sein, dass wir es in Vorarlberg geschafft haben, 22 solcher Kostbarkeiten zu erhalten.

  • Natura 2000-Gebiet „Unteres Rheintal / Gleggen-Köblern“
    Nur wenigen Menschen ist bewusst, dass es im Unteren Rheintal noch ca. 320 ha Naturschutzgebiete gibt. Inmitten dichter Besiedelung, zwischen Autobahn, Megamärkten, Industrie- und Freizeitbetrieben hat sich fast unbemerkt das Dornbirner Ried oder „Gleggen“ zu einem wertvollen Kleinod entwickelt.

    Man könnte fast an Wunder glauben, wüsste man nicht, dass das Ried durch die kontinuierliche extensive Bewirtschaftung der Bauern, in Kombination mit den Bemühungen des Naturschutzes, durch die Jahrhunderte erhalten geblieben ist. Brachvogel, Wachtelkönig, Braunkehlchen brüten am Rande der Stadt. Rehe und Hasen sagen sich hier Gute Nacht.

    Die Auszeichnung „Natura 2000“ ist wie eine Goldmedaille  für die wertvolle Arbeit, die vor allem die Bauern hier geleistet haben. Das „Gleggen“ ist ein gelungenes Beispiel für die gute Zusammenarbeit von Landwirtschaft, Naturschutz und Jägerschaft. 

  • Informationsblatt NATBUR

    NATBUR  ist ein Informationsblatt, das von den beiden Gebietsbetreuern, dem Bauern Tobias Ilg und der Vogelkundlerin Jutta Soraperra  verfasst wird und über Neuigkeiten aus dem „Natura 2000-Gebiet Gleggen“ berichtet.

  • Film "Wetter Wild Ried"

  • Film "Hunde im Ried"  

    In Naturschutzgebieten sind Hunde, die nicht an der Leine geführt werden, eine große Gefährdung für Wildtiere.  Der ORF Vorarlberg hat darüber einen Kurzfilm gedreht. Die Aufnahmen sind natürlich gestellt. Der Hund „Paul“ hat selbstverständlich keine Rehe gejagt.

  • Reiter und Hundehalter gefährden die Natur

    Dies mag etwas provokant klingen und trifft sicher nicht auf alle zu. Hält man sich zurzeit im Dornbirner Ried auf, findet man diese Aussage aber leider bestätigt.

  • Tierschonende Mahd - Rücksicht auf Wiesenbewohner 

    Ohne Mahd keine Wiese. Auch wenn Wiesen erst durch die Mahd entstanden sind, ist damit für tierische Wiesenbewohner eine schlagartige und drastische Veränderung ihres Lebensraums verbunden, der Nahrungsmangel, Verlust von Versteckmöglichkeiten und fehlender Schutz vor Witterung mit sich bringt.

  • Film Rehkitz-Rettung
    Rehkitze sind sehr gefährdet unter die Mähmaschine zu geraten. Durch Absprache mit den Bewirtschaftern, tierschonende Mahd oder das Aufstöbern von Rehen und anderen Wildtieren durch die Jägerschaft können sie rechtzeitig in Sicherheit gebracht und ihrem Lebensraum wieder zugeführt werden.
  • Drüsiges Springkraut und Goldruten – überhand nehmendes „Bienenwohl“ ?
    Wem sind sie noch nicht aufgefallen, die rosaroten und gelben Blütenmeere, die derzeit unser Land überwuchern. Vor allem an Böschungen, Straßenrändern, Bachufern und Grabenrändern vermehren sich das Drüsige Springkraut und die Kanadische Goldrute. Sie  gehören zu den sogenannten Neuzuwanderern („Neophyten“) im Pflanzenreich. 
  • Bildergalerie
    Lassen Sie sich von einigen Bildern ins Dornbirner „Gleggen“  zu einem  (nicht nur virtuellen) Spaziergang verführen. Genießen Sie die Stille am Rande der Stadt. Lernen Sie das „Gleggen“ kennen.  Nur was man kennt, kann man lieben. Was man liebt, schützt man. Machen Sie das „Gleggen“ Ihren Kindern und Enkeln zum Geschenk.

 

 

Mail an Redaktion

Kontakt

Dipl.-Ing. Martin Machnik
Amt der Stadt Dornbirn
Umwelt und Abfallwirtschaft
Rathausplatz 2
6850 Dornbirn
umwelt@dornbirn.at
+43 (0)5572 306 - 5500

 

Dipl. Ing. Max Albrecht
Amt der Vbg. Landesregierung Bregenz
max.albrecht@vorarlberg.at
+43 (0)5574 / 501-0

 

Tobias Ilg
Dornbirn, Gebietsbetreuer
tobias.ilg@gmx.at
+43 (0)664 / 300 56 33

 

Jutta Soraperra,
Dornbirn, Gebietsbetreuerin
buero@naturspuren.at
+43 (0)664 / 893 999 0