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KANAPE - Teenachmittage für Frauen - Elternbildung für Migrantinnen

Elternbildung ist gerade auch in der Integration ein zentrales Thema.

 

Beschreibung, Begründung und Ziele des Angebotes

Das Wort Kanape hat sowohl im Deutschen als auch im Türkischen die selbe Bedeutung und soll damit als Einladung zu gemütlichen und dennoch informativen Treffen verstanden werden.
Der Teenachmittag für Frauen steht daher unter dem Motto "Kanape" und soll all das beinhalten, was man mit diesem Möbelstück verbindet: Gemütliches Beisammensein, Austausch und Kommunikation sowie die Möglichkeit, sich zu informieren und den eigenen Horizont zu erweitern.

Bisher wurden Elternbildungsthemen in den Frauensprachkursen und im "Sprachprojekt zum Kindergarteneintritt" angeboten. Über diese Kurse sind die Eltern direkt ansprechbar. Das Interesse an solchen Zusatzangeboten ist sehr groß.
Elternbildungsthemen sollen aber nicht nur für die Teilnehmerinnen an den Sprachprogrammen zugänglich sein, vielmehr gilt es ein offenes Angebot für alle Eltern, vorzugsweise Mütter, migrantischer Herkunft zu erstellen.

Auf längere Sicht, wenn sich die Gruppe gefestigt hat, könnte es auch Ziel sein, sich zu öffnen. Die Begegnung von Frauen aus unterschiedlichen Kulturen soll dabei als bereichernd erkannt werden. Immer wieder artikulieren sowohl so genannte Einheimische als auch Frauen migrantischer Herkunft den Wunsch, einander kennen zu lernen und wünschen sich dazu Begegnungsmöglichkeiten.

 

Inhalte der Teenachmittage

Gedacht sind die Kanape-Nachmittage als Orientierungsangebot, bei dem durch Einladung von ExpertInnen ausgewählte Themen besprochen werden. Dabei stellen sich die Institutionen und Vereine selbst vor (z.B. Familienverband, Initiative "Sichere Gemeinden", Selbsthilfegruppen usw.) Jede zweite Einheit soll als lockeres Treffen, ohne Referentin, zum Austausch untereinander stattfinden. Wenn die Nachmittage gut gefestigt sind, könnten an diesen offenen Treffen auch Frauen aus der österreichischen Herkunftskultur teilnehmen. Gegenseitiges Kennen lernen ist sowohl migrantischen als auch einheimischen Frauen ein Anliegen.

Um zu gewährleisten, dass sich die Frauen und Mütter gerade bei den Themennachmittagen in Ruhe informieren und auch diskutieren können, wurde eine Kinderbetreuung eingerichtet. Zwei zweisprachige (deutsch/türkische) Mädchen vom Babysitterdienst "Frau Holle" konnten für diesen Zweck engagiert werden.

Als Jahresabschluss ist im Sommer ein kleines Fest geplant.

 

Zielgruppe

Alle Frauen, die aus anderen Kulturen hier in Dornbirn leben und interessiert sind, andere kennen zu lernen und dabei Informatives über unsere Kultur zu erfahren und die auf Grund sprachlicher oder anderer Barrieren bisher keinen Zugang zu solchen Informationen gefunden haben.

 

Begleitung und inhaltliche Organisation

Beate Bröll, die auch die Frauensprachkurse der Stadt Dornbirn leitet und Suna Kesik als Co-Leiterin und Übersetzerin.

 

Terminplan bis Sommer 2008

Kursort: VS Haselstauden, Eingang ganz rechts

Jeweils Donnerstags von 14 - 16 Uhr:

2007: 18.10.,25.10.,8.11.,15.11.,22.11.,29.11.,6.12.,13.12.

2008: 10.1.,24.1.,7.2.,21.2.,6.3.,27.3.,10.4.,24.4.,8.5.,15.5.,29.5.,12.6. und 26.6. Abschlussfest

Die einzelnen Termine erfahren Sie an der unten stehenden Kontaktadresse.

Teilnahme und Kinderbetreuung kostenlos.

 

Information

Amt der Stadt Dornbirn
Bildung und Integration
Elisabeth Planinger
Rathausplatz 2
Tel. +43 (0) 5572 306-4101
elisabeth.planinger@dornbirn.at

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